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seinem Tranke ein ganzes Volk berauscht und ent-zückt und begeistert hat. Was verlangt ihr mehrvon einem Dichter? Wir sind alle Menschen,wir steigen ins Grab und lassen zurück unserWort, und wenn dieses seine Mission erfüllt hat,dann kehrt es zurück in die Brust Gottes, denSammelplatz der Dichterwortc, die Heimath allerHarmonie.
Hatte sich nun Herr Schlegel darauf be-schrankt, zu behaupten, daß die Mission desNacinischcn Wortes vollendet sey, und daß diefortgerückte Zeit ganz anderer Dichter bedürfe:so hätten seine Angriffe einigen Grund. Abergrundlos waren sie, wenn er Racincs Schwachedurch eine Vcrgleichung mit alteren Dichtern er-weisen wollte. Nicht blos ahnte er nichts vonder unendlichen Anmuth, dem süßen Scherz, demriefen Neitz, welcher darin» lag, daß Racine seineneuen französischen Helden mit antiqucn Gewan-