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eine Schwester gestorben, und wir sehen die an-dere noch in tiefster Trauer.
Seit dein Erscheinen der Frau v. Staö'lschen«le I'^IIemagiis, hat Fr. Schlegel das Publi-kum noch mit zwcp großen Werken beschenkt, dievielleicht seine besten sind und jedenfalls die rühm-lichste Erwähnung verdienen. Es sind seine„Weisheit und Sprache der Jndier", und seine„Vorlesungen über die Geschichte der Literatur".Durch das erstgenannte Buch hat er bcy unsdas Studium des Sanskrit nicht bloß eingeleitet,sondern auch begründet. Er wurde für Deutsch-land was William Jones für England war. Inder genialsten Weise hatte er das Sanskrit er-lernt, und die wenigen Bruchstücke, die er in je-nem Buche mitthcilt, sind meisterhaft übersetzt.Durch sein tiefes Anschauungsvcrmogcn erkannteer ganz die Bedeutung der epischen Versart derJndier, der Sloka, die so breit dahinflutet wieder Ganges, der heilig klare Fluß. Wie kleinlich