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dieses Buch geschrieben; nimmermehr verzeihenes ihm die Musen.
Ein ahnlicher Roman, Florentin geheißen,wird dem seligen Schlegel irrthümlich zugeschrie-ben. Dieses Buch ist, wie man sagt, von seinerGattinn, einer Tochter des berühmten MosesMendelsohn, die er ihrem ersten Gemahl ent-führt, und welche mit ihm zur römisch katholi-schen Kirche übertrat.
Ich glaube, daß es Fr. Schlegeln mit demKatholicismus Ernst war. Von vielen seinerFreunde glaube ich es nicht. Es ist hier sehrschwer die Wahrheit zu ermitteln. Religion undHeuchelcy sind Zwillingsschwestern, und bepdesehen sich so ahnlich, daß sie zuweilen nicht voneinander zu unterscheiden sind. Dieselbe Gestalt,Kleidung und Sprache. Nur dehnt die letzterevon beiden Schwestern etwas weicher die Worteund wiederholt öfter das Wörtchen „Liebe". —Ich rede von Deutschland; in Frankreich ist die