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4 (1858)
Entstehung
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an Kohärenz in den trachyt- und doleritartigen Massen,welche die erhobenen Vulkane der Andeskette bilden, alseine Hauptursach vieler und sehr weit wirkender Erderschüt-terungen betrachtet. Die colossalen Kegel und domförmigenGipsel der Kordilleren sind nach dieser Ansicht keineswegesin einem Zustande der Weichheit und halben Flüssigkeit;sondern vollkommen erhärtet, als ungeheure scharfkantigeFragmente, emporgeschoben und ausgethürmt worden. Beieinem solchen Emporschieben und Aufthürmen sind noth-wendig große Zwischenräume und Höhlungen entstanden, sodaß durch ruckweise Senkung und durch das Herabstürzenzu schwach unterstützter fester Massen Erschütterungen er-folgen. "

Mit mehr Klarheit, als die Betrachtungen über die Na-tur deö ersten Impulses gewähren, den man sich freilichals verschiedenartig denken kann; sind die Wirkungen desImpulses, die Erschütterungswellen, auf einfachemechanische Theorien zurückzuführen. Dieser Theil unseresNaturwissens hat, wie wir schon oben bemerkt, in der neue-sten Zeit wesentlich gewonnen. Man hat die Erdwellen inihren Fortschritten, ihrer Verbreitung durch Gebirgsarten vonverschiedener Dichtigkeit und Elasticität'5 geschildert; die Ur-sachen der Fortpflanzungs-Geschwindigkeit, ihre Abnahme durchBrechung, Refler und Interferenz^ der Schwingungenmathematisch erforscht. Die scheinbar kreisenden (rotatori-schen) Erschütterungen, von denen die Obelisken vor deinKloster San Bruno in der kleinen Stadt Stephans del Bosco(Calabrien 1733) ein so viel besprochenes Beispiel dargebotenhatten, hat man versucht auf geradlinige zu reduciren.Lust-, Wasser, und Erdwellen folgen allerdings räumlich den-