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mit denen Sonnenhöhen genommen werden konnten. DerCoSmograph zeichnete 1530, also anderthalb Jahrhunderte vorHalley, freilich auf sehr unvollständige Materialien gegründet,die erste allgemeine Variations-Karte. Wie lebhaft imlöten Jahrhundert seit dem Tode des Kolumbus und dem Streitüber die Demarcationslinie die Thätigkeit in Ergründung destellurischen Magnetismus erwachte, beweist die Seereise desJuan Jayme, welcher 1585 mit Francisco Gali von denPhilippinen nach Acapulco schiffte, bloß um ein von ihmerfundenes Declinations-Jnstrument auf dem langen Wege durchdie Südsee zu prüfen.
Bei dem sich verbreitenden Hange zum Beobachten mußteauch der diesen immer begleitende, ja ihm öfter noch vorcilendeHang zu theoretischen Speculativnen sich offenbaren. Viele alteSchiffersagen oer Inder und Araber reden von Felsinseln,welche den Seefahrern Unheil bringen, weil sie durch ihremagnetische Naturkraft alles Eisen, das in den Schiffen daöHolzgerippe verbindet, an sich ziehen oder gar daö ganze Schiffunbeweglich fesseln. Unter Einwirkung solcher Phantasienknüpfte sich früh an den Begriff eines polaren Zusammen-treffens magnetischer Abweichungölinien das materielle Bildeines dem Erdpole nahen hohen Magnetberges. Auf dermerkwürdigen Karte des Neuen Kontinents, welche der römi-schen Ausgabe der Geographie des Ptolemäuö vom Jahre 1503beigefügt ist, findet sich nördlich von Grönland sEruentlant),welches als dem östlichen Theil von Asien zugehörig dargestelltwird, der nördliche Magnetpol als ein Jnselberg ab-gebildet. Seine Lage wird allmälig südlicher in dem Lrevodompenüio cle la 8pliora von Martin Cortez 1545 wiein der Ueograplria 4i Lolomeo des Livio Sanuto 1588.