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Diese Bemerkung leitete ihn schon auf den Gedanken, der inspäteren Jahrhunderten so viel die Seefahrer beschäftigt hat:durch die Lage der Variations-Kurven, welche er noch demMeridian parallel wähnte, die Länge zu finden. Man er-fährt aus seinen Schiffsjournalen, daß er auf der zweiten Reise(1496), seiner Lage ungewiß, sich wirklich durch Declinations-Bcobachtungen zu orientircn suchte. Die Einsicht in die Mög-lichkeit einer solchen Methode war gewiß auch „das untrüglicheGeheimniß der See-Länge, welches durch besondere göttlicheOffenbarung zu besitzen" Sebastian Cabot auf seinem Sterbe-bette sich rühmte.
An die atlantische Curve ohne Declination knüpftensich in der leicht erregbaren Phantasie des Kolumbus nochandere, etwas träumerische Ansichten über Veränderung derKlimate, anomale Gestaltung der Erdkugel und außerordent-liche Bewegungen himmlischer Körper: so daß er darin Motivefand eine physikalische Grenzlinie zu einer politischenvorzuschlagen. Die ra^a, auf der die sgusss clo marear directnach dem Polarstern hinweisen, wurde so die De marcati ons-linie für die Kronen von Portugal und Kastilien; und beider Wichtigkeit, die geographische Länge einer solchenGrenze in beiden Hemisphären über die ganze Erdoberflächeastronomisch genau zu bestimmen, ward ein Decret päpstlichenUebermuths, ohne es bezweckt zu haben, wohlthätig und solge-reich für die Erweiterung der astronomischen Nautik und dieVervollkommnung magnetischer Instrumente. (Humboldt,Lxamon orit. ck«z la 6lüogr. DIU. p. 54.) Felipe Guillenaus Sevilla (1525) und wahrscheinlich früher der CosmographAlonso de Santa Cruz, Lehrer der Mathematik des jugendlichenKaisers Carls V, construirten neue Variations-Com passe,