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4 (1858)
Entstehung
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durch aus dem Wasser schwimmende Magnetnadeln bis zu einerEpoche hinaufsteigen, welche vielleicht noch älter ist als diedorische Wanderung und die Rückkehr der Herakliden in denPeloponnes. Auffallend genug scheint es dazu, daß der Gebrauchder Süd-Weisung der Nadel im östlichsten Asien nicht in derSchifffahrt, sondern bei Landreisen angefangen hat. Indem Vordertheil der magnetischen Wagen bewegte eine freischwimmende Nadel Arm und Hand einer kleinen Figur, welchenach dem Süden hinwies. Ein solcher Apparat, kse-nsn(Andeuter des Südens) genannt, wurde unter der Dynastieder Tscheu 1k 00 Jahre vor unserer Zeitrechnung Gesandten vonTunkin und Cochinchina geschenkt, um ihre Rückkehr durch großeEbenen zu sichern. Der Magnetwagen bediente man sich nochbis in das 15te Jahrhundert nach Christus. Mehrere derselbenwurden im kaiserlichen Pallaste aufbewahrt und bei Erbauungbuddhistischer Klöster zur Orientirung der Hauptseiten der Gebäudebenutzt. Die häufige Anwendung eines magnetischen Apparatsleitete allmälig die Scharfsinnigeren unter dem Bolke auf Physika-lische Betrachtungen über die Natur der magnetischen Erschei-nungen. Der chinesische Lobredner der Magnetnadel, Kuopho(ein Schriftsteller aus dem Zeitalter Konstantins des Großen),vergleicht, wie ich schon an einem anderen Orte angeführt,die Anziehungskrast des Magnets mit der des geriebenenBernsteins. Es ist nach ihm „wie ein Windeshauch, derbeide geheimnißvoll durchweht und pfeilschnell sich mitzutheilenvermag." Der symbolische Ausdruck Windeshauch erinnertan den gleich symbolischen der Beseelung, welche im griechi-schen Alterthume der Gründer der ionischen Schule, ThaleS,beiden attractorischen Substanzen zuschrieb.^ Seele Heißthierdas innere Princip bewegender Thätigkeit.