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4 (1858)
Entstehung
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in dm Unterschieden nord-südlicher und oft-westlicher Achsen-stellung doch wieder der, aller Massen-Anziehung fremde Ein-fluß der Heterogeneität der Stoffe. Sauerstoffgaö, ineine dünne Glasröhre eingeschlossen, richtet sich unter Einwirkungeines Magneten, paramagnetisch, wie Eisen, nord-südlich;Stickstoff-, Wasserstoff- und kohlensaures Gas bleiben unerregt;Phosphor, Leder und Holz richten sich, diamagnetisch,äquatorial von Osten nach Westen.

In dem griechischen und römischen Alterthume kannte man:Festhalten des Eisens am Magnetstein; Anziehung und Ab-stoßung; Fortpflanzung der anziehenden Wirkung durch eherneGefäße wie auch durch Ringes die einander kettenförmig tra-gen, so lange die Berührung eines Ringes am Magnetsteindauert; Nicht-Anziehen des Holzes oder anderer Metalle alsEisens. Von der pvlarischen Nichtkraft, welche der Magne-tismus einem beweglichen, für seinen Einfluß empfänglichenKörper mittheilen könne, wußten die westlichen Völker (Phöni-cier, Tusker, Griechen und Römer) nichts. Die Kenntnißdieser Richtkraft, welche einen so mächtigen Einfluß auf dieVervollkommnung und Ausdehnung der Schifffahrt ausgeübt,ja dieser materiellen Wichtigkeit wegen so anhaltend zu derErforschung einer allverbreiteten und doch vorher wenig beach-teten Naturkraft angereizt hat, finden wir bei jenen westlicheneuropäischen Völkern erst seit dem Ilten und 12ten Jahrhun-derte. In der Geschichte und Aufzählung der Hauptmomentephysischer Weltanschauung^ hat das, was wir hier summarischunter Einen Gesichtspunkt stellen, mit Angabe der einzelnenQuellen, in mehrere Abschnitte vertheilt werden müssen.

Bei den Chinesen sehen wir Anwendung der magneti-schen Richtkraft, Benutzung der Süd- und Nord-Weisung

'A. v. Humdvlvt. Koolnvö IV. ^