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Einfluß der Leitungöfähigkeit des Bodens und der Fehler derBeobachtung vermischt.
Da die Erdschicht, in der man anfängt keine Temperatur-Veränderung mehr den ganzen Jahreö-CycluS hindurch zu be-merken, nach der Theorie der Wärme-Vertheilung um so wenigervon der Oberfläche entfernt liegt, als die Marima und Mi-nima der Jahres-Temperatur weniger von einander verschiedensind; so hat diese Betrachtung meinen Freund, Herrn Boussin-gault, auf die scharfsinnige und bequeme Methode geleitet, inder Tropengegcnd, besonders 10 Grad nördlich und südlichvom Aequator, die mittlere Temperatur eines Orts durch dieBeobachtung eines Thermometers zu bestimmen, das 8 bis12 Zoll in einem bedeckten Räume eingegraben ist. Zuden verschiedensten Stunden, ja in verschiedenen Monaten (wiedie Versuche vom Oberst Hall nahe am Littoral des Choco, inTumaco; die von Salaza in Quito; die von Boussingault inla Vega cko Xupis, Narmato und idiuevo im Cauca-
Thale beweisen), hat die Temperatur nicht um zwei Zehnteleines Gradeö variirt; und fast in denselben Grenzen ist sieidentisch mit der mittleren Temperatur der Luft an solchenOrten gewesen, wo letztere aus stündlichen Beobachtungen her-geleitet worden ist. Dazu blieb diese Identität, was überausmerkwürdig scheint, sich vollkommen gleich: die therm o-me irischen Sonden (von weniger als 1 Fuß Tiefe) mochtenam heißen User der Südsee in Guahaquil und Payta, oder ineinem Indianer-Dörfchen am AbHange des Vulkans vonPurace, das ich nach meinen Barometer-Messungen 1356Toisen (2643,2 Meter) hoch über dem Meere gefunden habe,angestellt werden. Die mittleren Temperaturen waren in diesenHöhen-Abständen um volle 14" verschieden.^