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Eine besondere Aufmerksamkeit verdienen, glaube ich, zweiBeobachtungen, die ich in den Gebirgen von Peru und Mexicogemacht habe: in Bergwerken, welche höher liegen als der Gipfeldes Pic von Teneriffa; höher als alle, in die man wohl bisdahin je ein Thermometer getragen hatte. Mehr als zwölstausendFuß über dem Meeresspiegel habe ich die unterirdische Luft14° wärmer als die äußere gefunden. Das peruanische Städt-chen Micuipampa^ liegt nämlich nach meinen astronomischenund hypsometrischen Beobachtungen in der südlichen Breite von6° 43" und in der Höhe von 1857 Toisen, am Fuß des,wegen seines Silberreichthums berühmten Eorro 4« (inalgazoo.Der Gipfel dieses fast isolirten, sich castellartig und malerischerhebenden Berges ist 240 Toisen höher als das Straßenpflasterdes Städtchens Micuipampa. Die äußere Luft war fern vomStollen-Mundloch der Nina ckel kurZatorio 5°,7; aber in demInneren der Grubenbaue, ohngefähr in 2957 Toisen (12342Fuß) Höhe über dem Meere, sah ich das Thermometer überalldie Temperatur von 19°,8 anzeigen: Differenz 14°,1. DasKalkgestein war vollkommen trocken, und sehr wenige Bergleutearbeiteten dort. In der Nina cke Euackalupe, die in derselbenHöhe liegt, fand ich die innere Luft-Temperatur 14°,4: alsoDifferenz gegen die äußere Luft 8°,7. Die Wasser, welche hieraus der sehr nassen Grube hervorströmten, hatten 11°,3. Diemittlere jährliche Luft-Temperatur von Micuipampa ist wahr-scheinlich nicht über 7° '/2. In Merico, in den reichen Silberberg-werken von Guanaruato, fand ich in der Nina ck«z Valonoiauadie äußere Luft-Temperatur in der Nähe des Uro Nuevo(7122 Fuß über dem Meere) 21°,2; und die Grubenluft imTiefsten, in den?>an<zs cke 8an Lsrnarcio (1539 Fuß unter derOessnung des Schachtes Inn Kuevo), volle 27°: ohngefähr die