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die Arbeit begünstigt, und in sehr seltenen Fällen durch Anwesen-heit von Aalen, Muscheln und Pslanzenresten einen Zusammen-hang mit der Erdoberfläche verräth. Wie nun aus den obenbezeichneten Ursachen die aufsteigenden Quellen bisweilen wärmersind, als nach der geringen Tiefe des Bohrlochs zu erwartenwäre; so wirken in entgegengesetztein Sinne kältere Wasser,welche aus seitwärts zuführenden Queerklüften hervorbrechen.
Es ist bereits bemerkt worden, daß Punkte, welche imInneren der Erde bei geringer Tiefe in derselben Verticallinieliegen, zu sehr verschiedenen Zeiten das Marimum und Minimumder durch Sonnenstand und Jahreszeiten veränderten Temperaturder Atmosphäre empfangen. Nach den, immer sehr genauenBeobachtungen von Quetelet^ sind die täglichen Variationenschon in der Tiefe von 3^ Fuß nicht mehr bemerkbar; undzu Brüssel trat die höchste Temperatur in 24 Fuß tief einge-senkten Thermometern erst am 10 December, die niedrigste am15 Juni ein. Auch in den schönen Versuchen, die Fordes in derNähe von Edinburg über das Leitungsvermögen verschiedenerGebirgsarten anstellte, traf das Marimum der Wärme im ba-saltartigen Trapp von Calton-Hill erst am 8 Januar in 23 FußTiefe ein. ^ Nach der vieljährigen Reihe von BeobachtungenArago's im Garten der Pariser Sternwarte sind im Laufeeines ganzen Jahres noch sehr kleine Temperatur-Unterschiedebis 28 Fuß unter der Oberfläche bemerkbar gewesen. Ebenso fand sie Bravais noch 1» in W s/z Fuß Tiefe im hohenNorden zu Bossekop in Finmark (Br. 69° 58'). Der Unter-schied zwischen den höchsten und niedrigsten Temperaturen desJahres ist um so kleiner, je tiefer man hinabsteigt. NachFourrier nimmt dieser Unterschied in geometrischer Reihe ab,wenn die Tiefe in arithmetischer wächst.