Druckschrift 
4 (1858)
Entstehung
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untersuchtes Bohrloch von nur 680 Fuß Tiefe ein ganz gleichesResultat gegeben hat, obgleich dasselbe in einer Höhe von mehrals 1500 Fuß über dem mittelländischen Meere liegt.

Wenn man den drei eben genannten Quellen, welchezwischen 680 und 2144 Fuß absolute Tiefe erreichen, noch eine:die von Moni Wearmont bei Newcastle (die Gruben-wasser des Kohlenbergwerks, in welchem nach Phillips 1404Fuß unter dem Meeresspiegel gearbeitet wird), hinzufügt; sofindet man das merkwürdige Resultat, daß au vier von einanderso entfernten Orten die Wärme-Zunahme für 1° eent. nurzwischen 91 und 99 Pariser Fuß schwankt.^ Diese Ueberein-stimmung kann aber nach der Natur der Mittel, das mananwendet, um die innere Erdwärme in bestimmten Tiefen zuergründen, nicht überall erwartet werden. Wenn auch ange-nommen wird, daß die auf Höheil sich infiltrirenden Meteor-Wasser durch hydrostatischen Druck, wie in communicirendenRöhren, das Aufsteigen der Quellen an tieferen Punkten be-wirken, und daß die unterirdischen Wasser die Temperatur derErdschichten annehmen, mit welchen sie in Cvntact gelangen;so können die erbohrtcn Wasser in gewissen Fällen, mit senk-recht niedergehenden Wasserklüften communicirend, doch nocheinen anderen Zuwachs von Wärme aus uns unbekannterTiefe erhalten. Ein solcher Einfluß, welchen man sehr vondem der verschiedenen Leitungsfähigkeit des Gesteins unterscheidenmuß, kann an Punkten stattfinden, die dem Bohrloch sehr fernliegen. Wahrscheinlich bewegen sich die Wasser im Innerender Erde bald in beschränkten Räumen, auf Spalten gleichsamflußartig (daher oft von nahen Bohrversucheu nur einigegelingen); bald scheinen dieselben in horizontaler Richtung weitausgedehnte Becken zu bildeil: so daß dieses Vcrhältniß überall