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Bei einer ununterbrochenen Stcinunterstützung, wie Fig. 297 x, und297 I>, ist eine Längenverbindung der Steine nicht nöthig, indem dieshinlänglich durch die aufgelegte Schiene bewirkt wird.
Obwohl eine nnnntcrbrochene Unterstützung der Schienen der Sta-bilität einer Eisenbahn am entsprechendsten zu sein scheint, wenn andersdie seitlichen Ausweichungen verhütet werden, so veranlaßt doch diedabei nothwcndige große Masse von Holz oder Stein mcistcntheils eineunterbrochene Unterstützung. Hierzu sind aber stärkere Schienen an-zuwenden, auch können letztere, wenigstens nicht vortheilhaft, keineBefestigung unmittelbar auf den «chienen erhalten, sondern es sindhierzu besondere Träger oder Stühlchen (vliaii?) anzuwenden.
Was das Material der unterbrochenen Unterstützung betrifft, so findetman bei den meisten englischen Bahnen im Auftrage Querhölzer, imAbtrage aber Steiubiöcke angewandt. Wenn später die Fäulniß derHölzer einzutreten beginnt und sich die Erdaufschüttungen gehörig ge-setzt haben, ersetzt man auch diese durch Steinblöcke.
Aus dem Kontinente wendet man neuerdings gar keine Steinblöckezur Unterstützung an, obwohl der fast überall sich kund gebende Holz-mangel für jolche zu sprechen scheint. Der Grund hievon liegt darin,daß sich die Stcinblöcke nach allen Richtungen leicht verschieben, derBahn nicht die gehörige Stabilität geben und namentlich beim Darüber-fahren gewöhnlich so entsetzliche Stöße veranlassen, daß sich die in denWagen befindlichen Personen an den ^sitzen festhalten müssen, um nichtfortwährend hin- und hergewvrfen zu werden.
Ehe jetzt Weiteres über das System der unterbrochenen Unterstützungangeführfiwerden kann, ist es zuvor nöthig, die Konstruktion der Schienenund Stühlchen anzuführen.
Die ersten und zwar gußeisernen Schienen der Eisenbahnen warenplatt (plate rails) mit einem vorstehenden Rande, etwa wie ein halberFalz gestaltet. Solche Schienen zeigt Fig. 298 im Profildurchschnitte.Zuweilen versah man sie, zur Verstärkung, nach unten mit eiuer senk-rechten Rippe, wie Fig. 298 >>, die sich in der Längenrichtung nach den
noch dazu, die etwa von den Füßen der Pferde in Bewegung gesetzten
Enden der Schiene verlief,also in der Mitte die größteHöhe hatte. Auf dem hori-zontalen Thcile dieser Schie-nen liefen die mit ganz ebenenFelgen versehenen Räder,der obere Rand der Schienehinderte sie an dem Herab-gleitcn. Das Anbringen die-ses Randes an der innernSeite, wie Fig. 2981>, diente