und hieraus das Gewicht des Wagcnznges, welcher durch jene beiden 13 zölligcn Locomotivenaufgezogen werden kann:
x 1016-jw Centn er.
Ninunt nian das Gewicht eines beladenen Wagens gleich 100 Ccntnern an, so giebt dieseseinen Zug von 10 Wagen, welcher, wegen der größeren Länge der geneigten Ebene, dieHöhe von 260 Fuß in 7.^ — 9^ Minuten ersteigen würde.
Zwei Locomotiven von 15 Zoll Cylindcr und ^ Fuß hohen Triebrädern würden nachdiesem Verhältnisse schon 11^ beladene Wagen ä 100 Ccntncr in derselben Zeit hinausbefördern.
Construirt man zum Hinabzichen am Seile besondere Locomotiven, denen man, wegender geringen Geschwindigkeit, die von ihnen verlangt wird, Triebräder von nur 3 FußHöhe und ein bedeutendes Gewicht geben kann, wobei die Cylindcr nicht größer als von15 Zoll Durchmesser angenommen werden sollen, so wird eine solche, wenn vor dem hinaus-gehenden Wagenzuge sich eine der vorhergedachten 15 zölligen Locomotiven befindet, schon19 beladene Wagen hinausziehen. Nötigenfalls kann die ausschließlich für die geneigteEbene bestimmte Locomotive einen Tender bekommen, in welchen man ein Uebergewicht vonWasser füllt und nach Erfordern unten wieder abzapft, und so, besonders bei dem langsamerenGange der Güterzüge, bequem 20 Wagen hinaufbringen.
Eine Steigung von 1 : >10 wird meiner Ansicht nach den geneigten Ebenen fürLocomotiven-Betrieb ans großen Bahnen genügen und überhaupt angemessen sein.
Es giebt noch ein einfaches und unfehlbares Mittel, die Kraft der hinabgehendenLocomotive nach Belieben zu vergrößern, und gleichzeitig den Betrieb zn verbessern, ja sogarwohlfeiler zu machen.
Bereits oben ist erwähnt, daß ein hinabgehender Wagenzug weit leichter und sichererzu handhaben ist, und daß seine Bremsen und Räder geschont werden, wenn er gleichzeitigeinen anderen Wagenzug hinauszieht. Es werden daher bei einem wohl eingerichteten Betriebedie Wagcnzüge so angeordnet sein, daß ein hinausgehender Zug in der Regel mit einemhinabgehenden söhne daß sich beide in der geneigten Ebene treffen) abwechselt. Der letzterefindet dann die Locomotive der geneigten Ebene am Fuße derselben, wenn er am oberenEnde ankommt, und wird sie am Seile hinaufziehen, ohne daß sie zu arbeiten brauchte. Esist aber ans diese Weise Kraft genug vorhanden, außer der Locomotive noch einen Wagenzughinaufzuziehen. Daher kann die Locomotive der geneigten Ebene eine An-zahl schwerer Wagen bei sich führen und mit deren Hülfe die größestenZüge hin aufbringen, während das Wiederhinausbringen dieser Wagen nicht nur fastnichts kostet, sondern noch den abwärts gehenden Zügen wesentlich zu Statten kommt. Nurbei Ertrazügcn, die außer der Reihe gehen, wird die Locomotive der geneigten Ebene nöthighaben, allein hinauf zn gehen, und wenn sie dann zwanzig Wagen hinaufbringt, so ist derBetrieb selbst einer großen Bahn vollkommen gesichert. Da sich in der Regel die für dengewöhnlichen Dienst geheizten Nescrve-Locomotiven am Kopfe der geneigten Ebenen stationiren