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Christlicher Religionsunterricht nach Anleitung des Heidelbergischen Catechismus
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Frage 127, 128, 139.

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und zuletzt, wenn unser Stündlein kommt, uns ein seli-ges Ende bescheren, und uns in Gnaden ans diesem Jam-merthal zu sich in den Himmel nehmen wolle.

Die Sünde allein hat alle Noth, alles Elend herbeigeführt.Der Herr bedienet sich aber der Noth und der Anfechtungen,um die Menschen zu dcmüthigen und zu erziehen. Die From-men tragen in Geduld die Trübsal des Lebens, und rühmensich selbst ihrer; jedoch sehnen sie sich nach der völligenOffenbarung der Kindschaft, und warten harrend des Lei-bes Erlösung. Erst in der Ewigkeit gehet diese Bittevöllig für den in Erfüllung, der im Streite wider Sünde,

Welt und Teufel aushält. Durch viele Trübsal geht esins ewige Reich Gottes, aber droben wird auch gejauchzt:Das Trauern ist in Freude verkehrt, der Herr hat er-freuet nach der Bctrübniß. Jcrcm. 31, 13.

2 Timoth. 4, >8. Der Herr wird mich erlösen von allemNebel, und aushelfen zu seinem himmlischen Reiche; welchem seiEhre von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Wir bitten und geloben also in dieser Bitte, daß wir »hier gerne mitleiden, und Christo das Kreuz nachtragenwollen, um droben mit zur Herrlichkeit erhoben zu werden.

Philipper I. 23. Zch habe Lust abzuscheiden, und bei Christozu sein.

Philipper I, 21. Christus ist mein Leben, und Sterben istmein Gewinn. 2 Cor. t718. Jacobi I, II. I Petri 2, 21.

I Petri I, 67. Rom. 8, 22 2z. 2 Cor. 4, 10. Psalm KS,20-21. 2 Cor. 5, 69. (Fr. 58.)

Der Schluß des Gebetes leget den festen Grund dar,Fx.128.worauf die Erhörnng aller Gebete beruhet, nämlich: daßGott ist ein König aller Reiche, Ihm allein gebühretAllmacht und Herrlichkeit bis in Ewigkeit.

I Chronica 30, 1013. Gelobet seist du, Herr, GottIsraels, unseres Vaters, ewiglich. Dir gebühret die Majestätund Gewalt, Herrlichkeit, Sieg und Dank. Denn Alles, wagim Himmel und auf Erden ist, das ist dein. Dein ist das Reich,und du bist erhöhet über Alles zum Obersten. Dein ist Reich-thum und Ehre vor dir, du herrschest über Alles; iu deiner Handstehet Kraft und Macht; in deiner Hand stehet es, Zedermanngroß und stark zu machen. Nun, unser Gott, wir danken dir,und rühmen den Namen deiner Herrlichkeit.

Das SchlußwörtlcinAmen" soll die AufrichtigkcitFp.139.