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Christlicher Religionsunterricht nach Anleitung des Heidelbergischen Catechismus
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Sonntag 52.

des Beters bei seinen Bitten nnd daS Vertrauen einergläubigen Erhörnng bezeichnen.

I Joh. 5, 14IS. Und das ist die Freudigkeit, die wir ha-ben zu ihm, daß, so wir etwas bitten nach seinein Willen, so hö-ret er uns. Und so wir wissen, daß er uns höret, was wir bitten,so wissen wir, daß wir die Bitte haben, die wir von ihm gebe-ten haben.

Psalm 145, 18lg. Der Herr ist nahe Allen, die ihnanrufen, Allen, die ihn mit Ernst anrufen. Er lhut, was dieGottesfürchtige!! begehren, und höret ihr Schreien, und Hilstihnen.

ZesaiaS LS, 21. Und soll geschehen, ehe ste rufen, will ichantworten; wenn sie noch reden, will ich hören.

Luc. 11,913. Bittet, so wird euch gegeben; suchet, sowerdet ihr finden; klopfet an, so wird euch ausgethan. Denn werda bittet, der nimmt; und wer da suchet, der findet; und werda anklopfet, dem wird ausgethan. Wo bittet unter euch einSohn den Vater um Brod, der ihm einen Stein dafür biete?Und so er um einen Fisch bittet, der ihm eine Schlange für denFisch biete? Oder so er um ein Ei bittet, der ihm einen Scor-pion dafür biete? So denn ihr, che ihr arg seid, könnet eueruKindern gute Gaben geben, wies viel mehr wisd der Vater imHimmel den heiligen Geist geben denen, die ihn bitten.

Psalm 27, g. Mein Herz hält dir vor dein Wort: Ihr solltmein Antlitz suchen. Darum suche ich auch, Herr, dein Antlitz.

Epheser 3, 2N21. Dem aber, der überschwänglich thunkann über Alles, das wir bitten und verstehen, nach der Kraft,die, da in uns wjrket, dem sei Ehre in der Gemeine, die in ChristoFesu ist, zu aller Zeit, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.