Frage Itsi, 117, 11k?, IIA. Idlö
Z. fleißiger Gebrauch des Wortes und der Sacramcntc;Josua 1, 8. Ps. 1, 2. 2 Pctri 1, 1«.
4. täglicher Kampf wider die Sünde; Eph.6,10—17.
5. Umgang mit Frommen. Ps. 1, 1.
Psalm tu?, >0. Lehre mich thun »ach deinem Wohlgefallen,den» t» bist mein Gott. Dein guter Geist führe mich auf ebenerBahn.
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W o Kt G e b e lt.
Sonntag XI<V.
Frage litZ. Warum ist den Christen das Gebet nothwendig?
Antwort. Darum, daß es das vornehmste Stückder Dankbarkeit ist, welche Gott von uns fordert; unddaß Gott seine Gnade und heiligen Geist allein denenwill geben, die ibn mit herzlichem Seufzen ohne Unterlaßdarum bitten, und ihm dafür danken.
Frage 117. Was geböeet zu einem solchen Gebet, das Gottgefalle, und von ihm erhöret werde's
Antwort. Erstlich, daß wir allein den einigenWabren Gott, der sich uns in seinem Worte hat geoffen-baret, um Alles, das er uns zu bitten befohlen hat, vonHerzen anrufen. Zum andern, daß wir Misere Noth undElend recht gründlich erkennen, uns vor dem Angesichtseiner Majestät zu demüthigen. Zum dritten, daß wirdiesen festen Grund haben, daß er unser Gebet, nnangc-seben, daß wir es unwürdig sind, doch um des HerrnChristi willen gewißlich wolle erhören, wie er uns in sei-nem Worte verheißen hak.
Frage 118. Was hat uns Gott befohlen, von ihm zu bitten'!'
Antwort. Alle geistliche und leibliche Nothdnrft,welche der Herr Christus begriffen hat in dem Gebete,das er uns gclchret hat.