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Sonntag 45.
Iacvbi I, K. Er bitte aber im Glauben, und zweifele nicht ;denn wer da zweifelt, ist wie die MeereSwoge, die vom Windegetrieben und gewehet wird! Solcher Mensch denke nicht, daß erelwas ron dem Herrn empfangen werde.
ö. im Namen Christi geschehen. Ein Gebet imNamen Christi ist ein solches, daö ans seinen Be-fehl, in seinem Geiste geschiehct, nnd der Erhö-rung nm des Herrn willen gewiß ist.
Matth. 21, 22. Alles, was ihr bittet im Gebet, so ihr glau-bet, so werdet ihr es empfangen.
Zoh. 14, 13. Was ihr bitten werdet in meinem Namen,das will ich lhun, auf daß der Vater geehrel werde in dem Sohne.
Fr.118. Beten dürfen wir um jegliche Nothdnrft des Leibesund der Seele. Bei den Bitten um das Irdische müssenwir nur immerdar mit der Einschränkung bitten, wenn esuns gut sei.
1 Petri 5, 7. Alle eure Sorge werfet ans ihn, denn ersorget für euch.
Das freie Gebet des Herzens ist immer daö beste
F""0-Gebe5
Auch der Gebrauch von Gcbctsfvrmcln ist, vorzüg-lich bei Hausandachtcn, nicht zu verwerfen, wenn dieGebetbücher:
1. recht biblisch,
2. deutlich nnd verständlich,
3. auf den Zustand des Herzens passend,
4. daS freie Hcrzensgebet fördernd sind.
Das beste und höchste Mustcrgcbet ist das UnserVater, thcils des göttlichen Gebers, theils dcS allnnifassenden Inhaltes, theils der zweckmäßigen Einrichrnngwegen. Matth. 6, !>—13. Luc. II, 2—4.
Sonntag XI VI.
Frage 12<1. Warum hat Christus befohlen, Gott alsoanzureden: Unser Valer't
Antwort. Daß er gleich im Anfang unseres Gc-