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Christlicher Religionsunterricht nach Anleitung des Heidelbergischen Catechismus
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181
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Frage 112. 181

,1) er verschönert das Veten.

öpr. 22, l. DaS Gute) Gerücht ist köstlicher, denn großerReichlluim.

Wir sollen darum durch Gottseligkeit und recht-schassen es Wesen uns um den guten Namen be-mühen , und ihn auch Andern lassen. Gottcö Ehremns; uns jedoch immer weit höher stehen, als Ehre beiden Menschen, worin zugleich der wahre Trost liegt beiVerlänmdnngen und dem unschnldigeil Verluste irdischerEhre.

3. die Leutseligkeit in Worten;d. i. Freundlichkeit in Worten gegen Jedermann. Eo-> »losser 1, st.

1. Freimiithigkeit im Reden;d. h. Math zum Reden, wo Amt und Pflicht solches gr- »bieten.

5. Verschwiegenheit;d. i. diejenige Tugend, wornach wir das, was uns alsGeheimniß anvertraut ist, oder waS besser unbekanntbleibt, wirklich zu bewahren wissen. Psalm 34, 13-14.Spr. 23, 9 1V. Spr. 11, 13.

Psalm Iii, 3. Heer, behüte nielnen Mund lind bewahrenieine Lippe»!

Das immer größere Streben nach der Wahrhaftig- *feit deS HerzcnS, fleißiges Beten nnd sorgfältiges Be-achte» unserer Worte nnd Gedanken sind die Mittel, dasneunte Gebot zu erfüllen.

Sonntag XIalV.

Frage >13. Was will taS zehnte Gebot?

Antwort. Daß auch die geringste Lust oder Ge-danken wider irgend ein Gebot Gottes in unser Herznimmermehr kommen soll; sondern wir für und für vonganzem Herzen aller Sunde Feind sein, und Lust zu allerGerechtigkeit haben sollen.