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Christlicher Religionsunterricht nach Anleitung des Heidelbergischen Catechismus
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Frage 103, 109.

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lich durch häuslichen Gottesdienst wahreGottesfurcht unter sich zu fördern suchen.

1 Pctri 3, 7.

2. Eheleute müssen in Christlicher Liehe und Freund-

lichkeit, ehelicher Keuschheit und Treue, im gedul-digen Tragen der gegenseitigen Schwächen undUnvollkommenheiten, in Friede und Eintracht zu-sammen wolmeu, und treulich Freud und Leid miteinander theileu. Hcbr. 13, 4.

3. Ihre Kinder haben sie in der Gottesfurcht, in der

Zucht und Vermahnung zum Herrn zu erziehen.Epheser 0, 4.

1. Durch treuen Fleiß, weise Sparsamkeit, durch stil-les und eingezogenes Familienleben sollen Eheleuteihr und der Ihrigen irdisches Wohlergehen zu be-gründen suchen.

Eheleute thun wohl, gleich beim Beginn der Haus-haltung auf die Zurücklegnug eines Notkpfennigcs zudenken; namentlich durch Tbeilnahmc an Sparkassen,Krankenladcn und andern wohlthätigcn Vereinen. Un-ter zerrütteten irdischen Verhältnissen leidet in vie-len Haushaltungen auch das Geistliche, und sehr häu-fig wird in den ersten Jahren des Ehestandes der Grundzu lebenslänglichem Elende gelegt. Das Christliche Ver-trauen gebietet Christliche Vorsicht. Joh. 6, 12. Spr.13, 111. (Sirach ist, 1.)

Was von Ehescheidungen zu halten ist, darüber hatsich der Herr ausgesprochen: Matthäus 19, 39.

Folgende Stellen bilden die Christliche Haustafel fürEheleute: 1 Mos. 2, 1825. 3,-19. Psalm 128.Matth. 5, 2728. 19, 5Zt. 1 Cor. 7. 35. Ephe-ser 5, 23-33. 1 Thcss. 4,1112. 2 Thess. 3, 1012.1 Pctr. 3, 1 7.

Ein güldenes Sprüchlein für Eheleute, die mancher-lei Kreuz wegen der Sünde zu erwarten haben, ist: DieGottseligkeit ist zu allen Dingen nütze, und hat dieVerheißung dieses und des zukünftigen Lebens.1 Tim. 4, 8. Liebe, wahre, von Gott geheiligte Liebeist auch hier des Gesetzes Erfüllung.