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nach seiner Heiligkeit und Wichtigkeit ist immer dcrsclbige.Auch Aussagen und Versprechen an Eides Statt sind demwirklichen Eide gleich zu achten.
II. Ist der Eid erlaubt?
Die Mennoniten und Quäker verneinen das Erlaubt-scin des Eides, und berufen sich auf Matth. Z, 33 und47. — Der Eid aber ist erlaubt, weil er:
1. in Gottes Wort gegründet ist.
* Der Herr selbst hat geschworen.
l Mos. 22, Ig. Ich habe bei Mir Selbst geschworen, sprichtder Herr. Psalm 8S, 4, 36, 5V. Psalm Nu, 4. Ies. 54, v.Jeremias 44, 26. Amos 6, 8. Matth. 26, 63 — 64. Hebe. 6,47.
Der Befehl des Herrn zum rechtmäßigen Eide stehet:
5 Mos. 6, 13. Du sollst den Herrn, deinen Gott, fürchtenund ihm dienen, und bei seinem Namen schwören. 3 Mos. iv, 42.
« Die Heiligen haben geschworen; z. B. heilige Engel:Daniel 12, 7. Offcnb. 10, 5 —<i.; Gläubige des altenund neuen Testamentes: 1 Mos. 21, 31. 26, 31. 1 Mos.30, 3, 23. Iosua 9, 19 — 20. 2 Sam. 21, 7. Wich-tig sind auch die Stellen: Römer 1, 9. 2 Cor. 1, 23.Philippcr 1, 8. 1 Thcss. 2, 3.
Das Verbot in Matth. 3, 33 — 37 und Jacobi 5,12.beziehet sich auf den unnöthigen, leichtsinnigen und un-rechtmäßigen Eid. Sacharpas 8, 17.
2. Der Eid muß in vielen Sachen dem Hader ein
Ende machen.
Hebr. 6, 16. Der Eid macht ein Ende alles Haders, dabeies feste bleibet unter ihnen.
3. Beim rechtmäßigen Eide werden die Eigenschaften
Gottes recht gebraucht, angerufen und gepriesen,z. B. seine Allwissenheit, Allmacht.
Was gehört zu einem rechtmäßigen Eide?Der rechtmäßige Eid darf:
1. nur bei dem lebendigen Gott geschworen werden.