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Ehre keinem Andern geben, noch meinen R-uhmden Götzen. Jes. 42, 8. Dagegen rühmet der Herrin der Verheißung seine Barmherzigkeit, wornach er Barm-herzigkeit thnt an vielen Tausenden, die ihn lieben undseine Gebote halten.
Wie der Herr Verheißung und Drohung erfülletb at, dafür zeugen tausende Beispiele im A. und N. Te-stamente, wie die sonstige Geschichte der Menschen.
Sonntag
Frage SS. Was will das dritte Gebot?
Antwort. Daß wir nicht allein mit Fluchen, odermit falschem Eid, sondern anch mit nnnöthigem Schwörenden Namen Gottes nicht lästern oder mißbrauchen, nochuns mit unserm Stillschweigen und Zusehen solcher schreck-lichen Sünden theilhaftig machen; und in Summa, daßwir den heiligen Namen GotteS anders nicht, denn mitFurcht und Ehrerbietung gebrauchen, auf daß er von unsrecht bekennet, angerufen, und in allen unfern Wortenund Werken gepriesen werde.
Frage im. Ist denn mit Fluchen lind Schwören, Gottes
Namen lästern, so eine schwere Sünde, daß Galt auchüber die zürnet, die, so viel au ihnen ist, dieselbenicht helfen wehren und verbieten?
Antwort. Ja freilich, denn keine Sünde größerist, noch Gott heftiger erzürnet, denn Lästerung seinesNamens; darum er sie anch mit dem Tode zu strafenbefohlen hat.
, Der Catechismns handelt also vom dritten Gebote,daß er Sountag Ali (in der Wsten und IMsteu Frage)das Gebot seinem Gesammtinbalte nach erkläret, Soun-tag 3? (Fr. lol — ZW) die Lehre vom Eide damit ver-bindet.