Frage 96, 97, 98. Z47
Psalm 93, S. Dein Wort ist die rechte Lehre.
Jerem. 22, 29. O Land, Land, Land, höre des Herrn Wort.2 Tim. 3, 15. 2 Petr. 1, 19. Ioh. 5, 39.
2. Der Unterricht durch Bilder, bezwecke er min eigent-liche Belehrung oder größere Erbauung in geist-lichen Dingen, ist unwirksam für wahre Belehrungund Erbauung, gefährlich und schädlich, bewirkt
, einen äußerlichen Gottesdienst, der die Einbildnngs,kraft und das Gefühl aufregt, und dagegen dasHerz unverändert läßt.
Röm. 19, I?. Der Glaube kommt ans der Predigt, das
Predigen aber durch das Wort Gottes.
Jeremias W, 8 u. 19, -Ein Holz muß ia ein nichtiger Got-tesdienst sein. Aber der Herr ist ein rechter Gott, ein lebendigerGott, ein ewiger König.
Feiner Bilderdienst, den das 2te Gebot auch ver-bietet, ist es, wenn man Gott anders verehrt, als er inseinem Worte befohlen hat. Dahin gehören auch allefalsche Borstellungen von Gottes Wesen und Eigenschaf-ten, Psalm Z0, 21, und der eigenwillige und blos äußer-liche Gottesdienst.
Matth. 15, 8 — 9. Dies Volk nahet sich zu mir mit seinemMunde, und ehret mich mit seinen Lippen, aber ihr Herz ist fernevon mir. Aber vergeblich dienen sie mir, dieweil sie lehren solcheLehren, die nichts denn Menschengebote sind. Jesaias I, II.
Geboten ist dagegen in diesem Verbote, daß wir Gottim Geiste und in der Wahrheit dienen, anbeten und ver-ehren sollen, das heißt, mit einem durch den heil. Geisterneuerten Herzen, nach der Leitung und Anweisung desgöttlichen Wortes, und mit allen Kräften des Leibes undder Seele.
Ioh. 4, 24. Gott ist ein Geist, und die ihn anbeten, müs-sen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.
Beigegeben hat Gott der Herr diesem Gebote eineDrohung und eine Verheißung.
Durch die Drohung stellet er sich, nicht blos dem sWortc, sondern auch der That nach, den stummen, ohn-mächtigen Götzen entgegen, der es wirklich beweisen kann:Ich derHerr, das ist meinName; ich will meine
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