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Christlicher Religionsunterricht nach Anleitung des Heidelbergischen Catechismus
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131
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Sonntag 32. 124

weiden das Reich Gottes nicht ererben? Lasset euch nicht rerfüh-ren: weder die Hurer, noch die Abgöttische», noch die Ehebrecher,noch die Weichlinge, noch die Knabenschänder, noch die Diebe,noch die Geizigen, noct> die Trunkenbolde, noch die Lästerer, nochdie Räuber werden das Reich Gottes ererben. Tit. 2, n12.2 Tim. 2, 19.

Der Fleiß in guten Werken:

1. bringet viele Freuden; Rom. 14, 47.

2. hat selbst Verheißung für dieses Leben; Spr. 14,34.

2. bringet Wonne und Seligkeit nach diesem Leben, daGott die guten Werke aus Gnaden zu belohnenversprochen hat. (Sonntag 24).

I Timoth. 4, 8. Die Gottseligkeit ist zu allen Dingen nütze,und hat die Verheißung dieses und des zukünftigen Lebens.Luc. 17, 10.

Sonnta g xxxm.

Frage 88. Zn wie viel Stücken besteht die wahrhaftigeBuße und Bekehrung des Menschen?

Antwort. In zwei Stücken: In der Absterbungdes alten, und Auferstehung des neuen Menschen.

Frage 89. Was ist die Absterbung des alten Menschen?

Antwort. Sich die Sünde von Herzen lassen leidsein, und dieselbige je länger je mehr hassen und fliehen.

Frage 90. Was ist die Auferstehung des neuen Menschen?

A n twor t. Herzliche Freude in Gott durch Christum,und Lust und Liebe haben, nach dem Willen Gottes inallen guten Werken zu leben.

Frage 91. Welches sind aber gute Werke?

Antwort. Allein die aus wahrem Glauben, nachdem Gesetze Gottes, ihm zu Ehren geschehen, und nicht,die auf unser Gutdünken oder Mcnschensatzungen gegrün-det sind.

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