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Christlicher Religionsunterricht nach Anleitung des Heidelbergischen Catechismus
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89
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Frage 34, 35, 36. 8S

kündigen wir euch, auf daß auch ihr mit uns Gemeinschaft ha-bet, und unsere Gemeinschaft sei mit dem Vater, und mit seinemSohne Jesu Christo.

Der Grund der Gemeinschaft der Heiligen ist, daßalle Gläubige Einen Herrn, Einen Geist, Ein Ziel undErbe haben, und sie zeiget sich lebendig durch geistlichennd leibliche Handreichung.

Ephes. 6, 18. Und betet stets in allem Anliegen, mit Betenund Flehen im Geist, und wachet dazu mit allem Anhalten undFlehen für alle Heiligen.

1 Petri 4, Ig. Dienet einander, ein Jeglicher mit der Gabe,die er empfangen hat, als die gute» Hanshalter der mancherleiGnade Gottes. Apostelg. 4, 32. I Cor. 12, 27. Cphes. 4, 46.

Wir glauben an die Gemeinschaft der Heiligen recht,wenn wir uns mit Christo und den Gläubigen vereini-gen. Sehr gesegnet ist es, wenn sich einzelne Gläu-bige zu einer ganz nahen und innigen Bereini-gung, zn einer recht Christlichen Freundschaft verbinden,um sich auf die gegenseitigen Fehler anfmerksam zu ma-chen, sich zum Wachöthnm in der Heiligung besonders zuermahnen, überhaupt um Christliche Freundschaft zu pfle-gen, die einen andern Grund und eine andere Festigkeithat als die Freundschaft der Welt. Ephes. 4, 3 6.1 Sam. 20.

Das zweite Gut der streitenden Kirche ist die Ver-Fr.SS,gebung der Sünde.

Der Catcchismus lehret uns bei der Vergebung derSünde:

4. Gott allein kann die Sünden nur vergeben.

Jes. 43, 24 2g. Ja, Mir hast du Arbeit gemacht in dei-nen Sünden, und hast Mir Mühe gemacht in deinen Missetha-ten. Ich, Ich tilge deine Ucbertretung um Meinetwillen, undgedenke deiner Sünden nicht.

2 Cor. 5, 19. Gott war in Christo, und oersöhnete dieWelt mit ihm selber, und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu,und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung.

2. Die Vergebung geschiehet ans Gnaden, um der Ge-nngthuung Christi willen.

Epkeser i, 7. Au Christo haben wir die Erlösung durch