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und bleiben werden." I Cor. 1, 3 — 9. Pflicht einesjeden Gliedes ist es, zu bekennen mit Wort und Wandelein gutes Bckenntniß; bereit zu sein zur VerantwortungJedermann, der den Grund der Hoffnung der Kirche wis-sen will; zugleich aber Sanftmnth, Liebe und Duldsam-keit gegen Irrende zu beweisen, und Gebet und Fürbittefür alle Menschen zu thun.
* Die Kennzeichen, woran man erkennen kann, inwelchem Maße eine Confcsston ein Abbild der inncrnKirche darstellt, sind:
1. wenn das Glaubensbekcnntniß und die Lehre derConfcssivn in Gottes Wort gegründet, ohne Men-schensatzungcn sind;
2. wenn die Diener am Wort dasselbe lauter, aus le-bendiger Erfahrung verkünden;
Z. wenn die Sacramcntc der Einsetzung und dem Ge-brauch der ersten Kirche gemäß verwaltet werden;
4 wenn die Kirchenzncht nach Christi Regel und Be-fehl gehandhabt wird; Matth. 18, 15 — 18.
F. wenn wahre Früchte den Glauben und die Lehreals lebendig erweisen.
s Es ist keineswegs gleichgültig, zu welcher Confcsstonwir gehören, da manche das Wort Gottes verdunkelt.Als Gnade des Herrn haben wir es zu preisen, daß wirder evangelischen Confcssion angehören, in der das WortGottes frei und lauter darf gepredigt und von jeglichemGliede gelesen werden, welche die Sacramente nach derEinsetzung Christi verwaltet, sich die erste Christliche Kirchezum Vorbild nimmt, und die Rechtfertigung des Sündersaus Gnaden durch den Glauben zn ihrer Fnndamcntal-lehrc hat.
Fr 55. Die Güter der streitenden Kirche sind die Gemein-schaft der Heiligen und die Vergebung der Sünden.
Die Gemeinschaft der Heiligen oder Gläubigen (Rö-mer 1, 7. Ephes. I, 1.) ist die innigste Vereinigung derGläubigen sowol l mit Christo, ihrem Haupte, als auchunter einander.
! Ivh. I, 3. Was wir gesehen und gehöret haben, daö ver-