SS Frage 5, 9, 10.
neigt zu allem Bösen ist und bleibt der Mensch, bis daßer durch den Geist Gottes wiedergeboren wird.
Die Wiedergeburt ist die Wiederherstellung zumEbenbilde Gottes, wobei der Mensch ein neues Herz undeinen neuen Geist, Lust zu allem Guten und die Kraft,empfängt, Gottes Willen je länger je mehr zu thuu.
Hesekiel 36, 26 — 27. Ich will euch ein neues Herz, undeinen neuen Geist in euch geben, und will das steinerne Herzaus eurem Fleisch wegnehmen, und euch ein fleischernes Herz ge-ben. Ich will meinen Geist in euch geben und will solche Leuteaus euch machen, die in meinen Geboten wandeln, und meineRechte halten und darnach thun.
Zoh. 3, 3. ES sei denn, daß Jemand von Neuem geborenwerde, kann er das Reich Gottes nicht sehen.
Nur der Geist Gottes kann diese Veränderung imMenschen hervorbringen.
Jeremias 13, 23. Kann auch ein Mohr seine Haut wan-deln, oder ein Parder seine Flecken? So könnet ihr auch Gutesthun, weil ihr des Bösen gewohnt seid.
Philipp, 2, 13. Gott ist es, der in euch wirket, beides dasWollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen. 2 Co-pjnther 3, S.
Sonntag !V.
Frage 9. Thut denn Gott dem Menschen nicht unrecht, daß ersn seinem Gesetze von ihm fordert, das er nicht thun kann.
Antwort. Nein, den» Gott hat den Menschenfllso erschaf fen, daß cr'S thM konnte, der Mensch aber hatsich und alle seine Nachkommen aus Anstiftung des Teu-fels durch muthtyilliM Ungehorsam dcrsclbigcn Gabenderaubet.
Frage 19. Will Gott solchen Ungehorsam und Abfall unge-straft lassen hingehen?
Antwort. Mit nicht»», sondern er zürnet schreck-lich, beides über angehorne und wirkliche Sünden, undwill sie aus gerechtem Urthcil zeitlich lind ewig strafen,wie er gesprochen hgt: »Verflucht sei Jedermann, der nick»