Sonntag 3. 2!
Der Sündcnfall zog für die ersten Menschen nachsich den Verlust deS göttlichen Ebenbildes nud des Para-dieses, allerlei Noth, Krankheit und Elend, und endlichden Tod. Auch für die später« Menschen hat dieser Sün-denfall den geistlichen, leiblichen und ewigen Todbewirkt. Alle Menschen werden jetzt iil Sünden cinpfan-gcn und geboren.
l Mos. 8. 2l. Das Dichte» des menschlichen Herzens istböse von Jugend auf.
Ps. II, 2 —Z. Der Herr schauet vom Himmel auf derMenschen Kinder, daß er sehe, ob Jemand klug sei, und nachGott frage. Aber sie sind alle abgewichen, und allesammt un-tüchtig, da ist keiner, der Gutes thue, auch nicht Einer. Psalm51, 7.
Rom. V, 2Z. Der Tod ist der Sünden Sold.
Zu der Erbsünde fügen die Menschen jetzt täglichviele wirkliche Sünden hinzu, und übertreten daSgött-liche Gebot:
t. wissentlich und unwissentlich.
Ps. 19, 1.9. Wer kann merken, wie oft er fehlet? Verzeihemir die verborgenen Fehler.
Ps. 40. IN. Es haben mich meine Sunden ergriffen, daß ichnicht'sehe» kann; ihrer ist mehr denn Haare auf meinem Haupt.
s mit Gedanken, Worten und Werken.
Matth. 15, 19. AnS denz Herzen kommen arge Gedanken,Ehebruch, Hurerei, Dieberei, falsche Zeugnisse, Lästerung,
Matth. 12, 56. Ich sage euch aber, daß die Menschenmüssen Rechenschast geben an» jüngsten Gericht von einem jegli-chen »»nützen Worte, daS sie geredet haben.
Rom. 2. 6. Gott wird geben einem Jeglichen nach seinenWerken.
3. durch Unterlassung des Guten und Be-gehung des Bösen.
. Jacobi l, 17. Wer da weiß GuteS zu thun. »nd thnt'snicht dem ist'S Sünde.
4. Vorsätzlich und ans Schwachheit.
Jacobi .1, z Wir fehlen Alle mannigfaüiglich.
Ganz und gar untüchtig zu einigem Gnren und ge- Fr. bi