so Fragt «i, 7, 8.
bens nach. Der EatcchismnS unterscheidet nach der Schrifteinen dreifachen Zustand des Menschen, und lehrt undFrage 6. den ursprünglichen Zustand, Frage 7. den Ur-sprung des jetzigen natürlichen Zustandcs, in der 8tenFrage, nachdem die Grüße der menschlichen Ncrdccrbenheitbeschrieben ist, die Erneuerung zum Ebenbilde Gottes kennen.
Fr. <». Gott schuf den ersten M e n sch e n gut u n d n a chseinem Ebenbildc, das ist, in wahrhaftigerGerechtigkeit und Heiligkeit.
I Mos. I. 27. Gott schuf ten Menschen ihm zum Bilde,zum Bilde GotteS schuf er ihn.
Kraft dieses Ebenbildes erkannte derMensch Gott recht, liebte ihn von Herzen, undsollte in cwigcr Seligkcit mit ihm leben, Gottzu loben und zu preisen.
Der Beweis dafür, daß Gerechtigkeit und Heiligkeitmit dem Ebenbildc GottcS verbunden waren, ist, daß beider Erneuerung zum Ebenbildc Gottes diese verlorenenEigenschaften in gewissem Maße sollen wiedergegebenwerden.
Ephescr. 4, 2t. Ziehet den netten Menschen an, der nachGott geschaffen ist in rechtschaffener Gerechtigkeit und Heiligkeit.
Colosser 3, IN. Ziehet den neuen Mensche» an, der da »er-neuert wird z» der Erkennt»iß nachdem Ebenbilde deß,der ihn geschaffen hat.
Mit dem Ebenbildc Gottes waren die Unsterblichkeitdes Leibes und die Herrschaft über dic Thierc verbunden.
I Mos. 3, 3. Esset nicht davon, rühret es auch nicht an,daß ihr nicht sterbet.
l Mos. I, 28. Herrschet über die Fische im Meer, und überdie Vögel uiiter dem Himmel, und über alles Thier, das aufErden kriechet.
A Fr.?. In diesem ursprünglichen Znstande sind die Menscheunicht lange geblieben, sondern Adam und Eva haben balddie Sünde in die Welt gebracht, indem sie die von Gottverbotene Frucht vom Baume der Erkcnntniß des Gutenund Bösen aßen, wie uns t Mos. 3. erzählet wird. Da-durch ist die Sünde mit ihren traurigen Folgen einge-führt worden.