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Christlicher Religionsunterricht nach Anleitung des Heidelbergischen Catechismus
Entstehung
Seite
8
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8 Einleitung.

4. Die h. Schrift enthält Alles, was uns für ein hei-teres Leben, für ein seliges Sterben und für die Ewig-keit zu wissen Roth thnt; ihr Inhalt ist also voll-kommen und genügend.

Zessins 34, 16. Suchet min in dem Buch deS Herrn undleset, es wird nicht an Einem derselbigen fehlen; man vermißtauch nicht dieses noch das. Denn Er ist es, der durch meinenMund gebietet; und sein Geist ist es, der es zusammen bringet.

Ps. iiy, 105. Dein Wort ist meines Fußes Leuchte undein Licht auf meinem Wege.

Sprüche 6, 23. DaS Gebot ist eine Leuchte, das Gesetzein Licht, und die Strafe der Zucht ist ein Weg des Lebens.

2 Tinioth. 3, 15. Die heilige Schrift kann dich unterwei-sen zur Seligkeit, durch den Glauben an Christum Zesum.

^ Zweiter innerer Beweis, entlehnt von denWirkungen der h. Schrift.

Die h. Schrift hat Taufende erleuchtet und für dasdiesseitige und jenseitige Leben weise gemacht, durch denGlauben au Ehtistum Jesum. Dann überzeugt man sicham gewissesten von der Göttlichkeit der h. Schrift, wennman ihre Kraft an seinem Herzen erfährt. Mannennt solches Zcugniß das Zeugniß des heiligenGeistes.

2 Timoth. 3, 1617. Alle Schrift von Gott cingegcbenist nütze zur Lehre, zur Strafe, zur Besserung, zur Züchtigungin der Gerechtigkeit, daß ein Mensch Gottes sei vollkommen, zuallem guten Werk geschickt.

Zoh. 20, 31. Diese aber sind geschrieben, daß ihr glaubet,Zesus sei der Christ, der Sohn Gottes; und daß ihr durch denGlauben das Leben habt in seinem Namen.

Jeder Christ ist verpflichtet, sich mit dem Worte Got-tes bekannt zu machen, und damit alle Menschen denRath Gottes zu ihrer Seligkeit aus der Schrift selbst er-kennen können, ist dieselbe einfach lind nicht mit hohenWorten menschlicher Weisheit geschrieben.

I Cor. 2, 45. Und mein Wort und meine Predigt warnicht in vernünftigen Reden menschlicher Weisheit, sondern inBeweisung des Geistes und der Kraft; auf daß euer Glaubenicht bestehe, nicht ans Menschen Weisheit, sondern ans GotteSKraft. Vers?In. Zosna I, 8.