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zu fünf Graden entsprechen. Hier folgt die geometrischeMethode.
Auf einer besonder» Fläche (Taf. V, Fig. 1) zieheman eine gerade Linie ON, welche die Mittagslinie vor-stellt. Man errichte das Perpendikel 0 8 gleich mit derHohe des Styles, welche die Mittagslinie gestattet; vondem Punktes als Centrum und von einem dem Maßstabe,dessen man sich bedient, angemessenen Radius, beschreibeman den Bogen OX, und nach diesem kann man alleWinkel der Zeichen auf folgende Weise berechnen.
Man ziehe die Linie 811, indem man den Winkel0 811 mit der Aquatorhöhe für den Horizont des Ortesgleich macht, (dieser Winkel ist mit der höchsten Polhöheimmer gleich) und man wird auf der Mittagslinie OKIden Punkt L haben, welcher der erste Grad des WiddersV und der Wage-9- sein wird. Nun ziehe man die Li-nien 8 0 und 8N, indem man mit 811 die beiden glei-chen Winkel 0811 und II KI 8 von 23° 28' macht, undman wird die ersten Grade des Krebses D und des Stein-bocks^ bekommen, welches die beiden Punkte des Sommer-und Wintersolstitiums sind. Hierauf ziehe man die Linien8V und 8 0, indem man mit der Linie 811 die beidengleichen Winkel von 2»° 11' macht, und man wird dieersten Grade des Schützens, des Wassermannes^, desLöwenll und der Zwillingen bekommen.
Die Linien 80 und 80, welche mit 811 die glei-chen Winkel 0811 und 0811 von 1«° 29' machen, wer-den die ersten Grade des Stiers tt, der Jungfrau nx, desScorpions m. und der Fischex geben. Diese Grade müs-sen immer von der Linie 811 an, welche den Äquatorvorstellt, gezählt werden.
Auf diese Weise verfährt man, um die Mittlern Gradevon fünf zu fünf, wie sie auf Taf. V, Fig. 2. gezogen sind,zu finden. In der Praxis ist es nicht durchaus nöthig,die Linien 80, 80 ?c. wirklich zu ziehen, es reicht hin,auf der Mittagslinie die Durchschnittspunkte dieser Linienzu bezeichnen.
Sucht man diese Punkte durch Berechnung, so be-kommt man mehr Genauigkeit. Sobald die Declination(Abweichung) der Sonne, oder ihr Abstand vom Aqua-