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Kunst, die Pendel- und Taschenuhren zu behandeln : mit 5 Tafelabb.
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so

mittlere Zeit; 2) die Differenz zwischen der Zeit der Uhrund der Stunde der Mittlern Zeit des Absahrtshafens.

Die Kcnntniß dieses Zustandes der Uhr dient demBeobachter wahrend der Dauer der Fahrt dazu, dieSchiffslängen daraus zu schließen, wenn er neue Beob-achtungen gemacht hat. Der Beobachter muß daher einRegister oder ein Tagebuch über seine Beobachtungen führen.

III.

Von dem Transporte der Uhr auf dem Lande, in einer Kutscheoder in einem Postwagen, wenn sie zur Bestimmung der Erdlängendienen soll.

Wenn die Längenuhr auf dem Meere gebrauchtwird, so muß sie senkrecht auf ihrer Suspension ange-bracht sein. Diese Suspension kann aber, wegen derplötzlichen, unregelmäßigen Bewegungen, denen sie aus-gesetzt ist, nicht auf dem Lande, in einem Wagen dienen.Will man sie also in ihrem Gehäuse lassen; so muß mandie Wirkungen der Suspension aussetzen. In diesemFalle ist es aber vorzuziehen, die Uhr in ein kleines,besonders zu dieser Absicht gemachtes Gehäuse zu brin-gen, weil sie dann weniger lästig wird. Der Beob-achter kann dieses Gehäuse neben sich auf das Wagen-kissen setzen und es bloß mit Riemen befestigen, und dieUhr wird in der ihr eigenthümlichen, senkrechten Lagebleiben. Ist der Beobachter in seinem Nachtquartiere an-gekommen, so braucht er die Uhr bloß auf den Tischoder auf den Kamin zu legen, um die Nacht darauf zubleiben.

Der Beobachter kann seine Uhr auch bloß senkrechtin seiner Westentasche tragen; aber ich halte es für besser,sie in ein kleines GeHause zu bringen, weil die Uhr inseiner Tasche eine von der, welche sie während der Nacht,auf dem Tische liegend, gehabt hat, ganz verschiedeneTemperatur erleiden würde, wodurch einige Veränderun-in ihrem Gange bewirkt werden könnten, wenn die Aus-gleichung der Wirkungen der Warme und Kälte nichtstreng vollständig wäre. Dagegen wird durch das an-dere Mittel die Temperatur des Tages in der Kutsche,