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Kunst, die Pendel- und Taschenuhren zu behandeln : mit 5 Tafelabb.
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Borläufige Bemerkung.

Um die Uhr auf dem Lande fortzuschaffen, muß mandie Unruhe vermittelst des dazu bestimmten Stechers aus-halten; man muß sogar die Wirkung der Suspension derUhr aussetzen, indem man das Gewicht dieser Suspensionbefestigt.

Ist die Uhr im Hafen angekommen, so kann mandieselbe wieder gehen lassen, indem man den Stecher vonder Unruhe entfernt; um die Uhr aber in's Schiff zubringen, muß die Suspension gehemmt bleiben und mandarf sie erst auf dem Schiffe loslassen.

Bemerkungen im Bezug auf die Aufstellungder Uhr :c.

1. Die Uhr muß in einem, mit einem Schlüsselverschlossenen Kasten angebracht und darin haltbar befe-stigt werden, jedoch so, daß man sie nöthigen Falls her-ausnehmen kann, um sie auf das Verdeck des Schiffes zubringen und sich derselben zu den, zu der Bestimmungder Sonnenstunde geeigneten Beobachtungen bedienen zukönnen. Hat der Beobachter eine gewöhnliche Secunden-uhr, so kann er sich auch dieser zu seinen Beobachtungenbedienen und dieselbe nachher mit der Zeit der Uhr zu-sammenstellen.

2. Die Uhr muß an der Stelle des Schiffes ange-bracht werden, deren Temperatur die beständigste ist undnicht plötzlich wechseln kann und wo die Bewegungen amwenigsten bemerkbar sind.

3. Die Lage der Uhr auf dem Schiffe muß so sein,daß die Suspensionen den größten Bogen, den sie ma-chen kann, nach der Richtung des Schaukelns des Schif-fes hin, beschreibt.

Zu dem Ende muß der 15. und 45. Minutenpunktdes Zifferblattes mit dem Schiffskiele in gleicher Linie sein.

4. Um die Länge vermittelst der durch die Uhr ge-gebenen Stunde zu bestimmen, ist es nöthig, vor der Ab-fahrt des Schiffes mit Präcision kennen zu lernen: 1)den täglichen Gang der Uhr, d. h. die Quantität ihresVorgehens oder Zurückbleibens in 24 Stunden gegen die