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Kunst, die Pendel- und Taschenuhren zu behandeln : mit 5 Tafelabb.
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nützlich zur Regulirung der Uhren, ohne daß man dieAquatisnstafeln zu Hilfe zu nehmen braucht; denn wennman an einem beliebigen Tage die Uhr auf Mittag derCurve des Monates setzt, in dem man ist, so muß dieseUhr, wenn sie gut geregelt ist, immer dem Mittage dermittlem Zeit solgen, wenn der Lichtpunkt sich in der Fort-setzung derselben Curve begegnet.

Wesentliche Bemerkung über das bei Verifi-cirung des Ganges einer Uhr zu beobachtendeVerfahren.

Wir haben in den Regeln 3 und 4 als Bedingun-gen'festgestellt,'daß ein Beobachter seine Uhr weder selbstregeln, noch die Weiser verrücken darf, und diese Bedin-gungen gehören wesentlich zu der Erhaltung der Uhr undzur Richtigkeit ihres Ganges. Will also ein Beobachterseine Uhr nach der einen oder der andern der angegebe-nen Methoden verisiciren, so braucht er sich bloß die Dif-ferenz seiner Uhr gegen eine Pendel oder gegen die Sonne,in dem Augenblicke, da er beobachtet, auf ein Blatt oderin seine Schreibtafel aufzuzeichnen. Ist die Uhr nach dermittleren Bewegung der Sonne geregelt; so muß dieDifferenz, welche er bei der ersten Beobachtung gesunden,auch bei der zweiten dieselbe sein. Ist diese Differenznicht dieselbe, so wird er, ohne die Uhr angeregt zu ha-ben, aus den gemachten Bemerkungen sicher erkennen,wie viel die Uhr gegen die mittlere Zeit differirt.

Ii.

Angabe der Beobachtungen, Berechnungen :c., welche man nothwen-dig anwenden muß, wenn die Uhr zur Bestimmring der Erd- undSeelängen dienen M.

Die eben angezeigten Methoden zur Bestimmung desGanges einer Uhr sind für den bcsondern Gebrauch desBeobachters hinreichend genau; dieselben Methoden kön-nen aber nicht mehr angewendet werden, wenn die Uhrdie Erd- und Seelangen bestimmen soll. Hiebe! mußman mit der strengsten Präcision den taglichen Gangder Uhr kennen und deshalb zu den astronomischen Me-thoden und zu den, zu solchen Beobachtungen bestimmtenInstrumenten seine Zuflucht nehmen.