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Kunst, die Pendel- und Taschenuhren zu behandeln : mit 5 Tafelabb.
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zu seinen Beobachtungen Gebrauch von der absoluten Zeitder Uhr machen will, Rechenschaft zu haben.

Man darf eine nicht regelmäßige Uhr nicht mit einervariirendcn verwechseln, denn beide sind völlig von einan-der verschieden: die Uhr, welche heute vorgehet und mor-gen zurückbleibt, variirt; sie kann nie regelmäßig gehenund man kann sich nicht auf die Zeit verlassen, die siemißt; dagegen kann eine Uhr, deren Bewegung gleich-förmig ist, regelmäßig sein, wenn man die Quantitätihres täglichen Vorgehens und Zurückbleibens gegen diemittlere Bewegung der Sonne kennt, und es ist immerleicht, Rechenschaft darüber zu haben; denn nehme ich an,daß sie täglich 2 Secunden vorgehet, so muß sie in 3« !Tagen um eine Minute vorgehen.

5.

Man darf nie den Sccundcnzeiger der Uhr, sondernbloß den Stundenzeiger und zwar so selten und so vor-sichtig, als möglich, rücken.

K.

Die Uhr muß täglich, ungefähr zu derselben Stundeaufgezogen werden. Man muß sich hüten, sie nicht ver-kehrt aufzuziehen, indem man den Schlüssel nach der ent-gegengesetzten Seite drehet, damit man nicht Theile derUhr zerbreche. Man muß deshalb den Schlüssel, wenndie Uhr aus dem Zifferblatte aufgezogen wird, von linksnach rechts, d. h., in derselben Richtung drehen, wie sichdie Zeiger drehen, und dagegen den Schlüssel von rechtsnach links drehen, wenn die Uhr unter dem Gehäuse auf-gezogen wird.

7.

Wird die Uhr unter dein Glase zu kalt, so mußman sie an einen Ort bringen, den man vermittelst einerLampe erwärmen kann, um das in der Uhr be-findliche Ol flüssig zu erhalten. Uber dem Glase kannsie nicht mehr als 5 Grade Rvaumur ertragen, denn un-ter 5 Graden würde nicht allein das Ol aufhören, flüssigzu sein, sondern würden auch die Reibungen so schädlich