Uhr in die Höhe hängt, so daß dieselbe auf die Magen-höhle zu liegen kommt.
Will der Beobachter die Uhr gebrauchen, um dieErdlangen aufzufinden, so kann er die Uhr auf die ebenbeschriebene Weise bei sich tragen, oder, was noch besserist, in einem senkrechten, an der Postkutsche befestigten,GeHause mit sich führen.
Will sich aber der Beobachter seiner Uhr auf demMeere bedienen, so muß sie mit einem Thermometer aneinem Gehänge an einer der innern Seitenwändc einerKiste befindlich sein.
3.
Der Beobachter darf seine Uhr nicht berüh-ren, um sie selbst zu stellen.
Die zum gewöhnlichen Gebrauche des Publicums be-stimmten Uhren kann jeder Besitzer selbst nach seinem Ge-fallen richten und stellen; mit den Observationsuhren istes aber nicht eben so, weil wenige Personen im Standesind, jene zarten Operationen vorzunehmen, die übrigenauch die Uhr mancherlei Unglücksfallen, dem Staube :c.,aussetzen. Es ist daher besser, daß dieser Theil der Uhrverschlossen ist und man im Falle der Noth seine Aufluchtzu dem Künstler nimmt, der sie gemacht hat. Uberdasbemerken wir noch, daß eine gut gemachte Uhr selten derAnregung bedarf; es ist hinreichend, auf ihren Gang zuachten.
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Es ist durchaus nothwendig, daß der Gang einerUhr auf gleiche Zeit gleichförmig sei; man kann indeßnicht fordern, daß sie streng regelmäßig sei, d. h., daßsie genau der mittlem Bewegung der Sonne folge; diesist eine schwer zu erfüllende Bedingung und es ist auchunnütz, sie zu fordern. Für den verschiedenen Gebrauch,den man von diesen Maschinen macht, ist es hinreichend,die Quantität zu kennen, um die eine Uhr in 24 Stun-den vor- oder nachgehet, um über ihr tägliches Borrü-cken oder Zurückbleiben jedesmal, wenn der Beobachter