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Verlauf von 24 Stunden auf, so stellt man sie, demge-mäß; auf diese Weise wird das Zurückbleiben der ersten12 Stunden durch das Vorgehen der letzten compenfirt,anstatt daß die Uhr, läßt man sie länger als 24 Stun-den gehen, fortfahren wird, nach- oder vorzugehen; wirdaber diese Verspätung nicht compenfirt, so wird dies inder Uhr eine um so größere Abweichung erzeugen, alsman sie abwechselnd, bald nach 24, bald nach 23, baldnach 28, oder 39 Stunden u. aufziehen wird.
14. Man muß eine Taschenuhr so viel alsmöglich immer in ähnlicher Lage halten. Wennman eine Uhr trägt, so befindet sie sich fast in derselbenLage, als wenn sie an ihrer Schnur aufgehangen ist.Sobald man sie also nicht mehr tragt, muß man sie aneinen Nagel hangen und darnach sehen, daß das Gehäusean der Wand liegt, damit die Schwingungen der Unruheihre Bewegung der Uhr nicht mittheilcn.
15. Man muß seine Uhr, so viel als mög-lich, in gleicher Temperatur halten. Wennman also Abends sin Winter seine Uhr ablegt, muß mansie an einen warmen Ort, z. B. nahe an den Ofen, hän-gen (Artikel 8).
1(5. Man muß seine Uhr so in die Uhrtasche stecken,daß das Glas nach außen ist, damit es, wenn es einenStoß bekommt und zerbricht, nicht verletzen kann.
17. Man darf die Zeiger einer Repetiruhr nichtdrehen, während sie schlägt.
18. Schlägt eine Repetiruhr zu schnell oder zulangsam, so kann man sie leicht verbessern. Zu diesemGebrauche dient der Zeiger L I- (Taf. III, Fig. 1). BeiÖffnung der Uhr erkennt man diesen Weiser, der nebendem Schilde (Unruhkloben) liegt. Repetirt die Uhr zulangsam, so muß man den Zeiger durch seinen Wirbel(viereckigen Rohre) nach der Seite des Anfangsbuchsta-bens V, was vits (geschwind) heißen soll, drehen; repe-tirt sie zu schnell, so muß man den Zeiger nach der Seitedes Anfangsbuchstaben I-, was lentement, (langsam) heißensoll, drehen.
19. Auf Reisen kann ein Mensch nicht beurtheilen,ob seine Uhr richtig gehet, wenn er nicht auf die Diffe-