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scheine nach, nur mittelmäßig gearbeitete sehr richtig gehet.Die Sorgfalt bei der Ausführung ist sehr wesentlich, aberman muß sie auch anzuwenden wissen. Eine vollkommengute Pendel- oder Taschenuhr ist daher diejenige, bei derman die Grundsatze der Kunst mit der guten Ausführungvereinigt hat. Man findet zwar selten diese Theile ineinem und demselben Werke vereinigt, man muß aberwenigstens, kann man solche Maschinen nicht bekommen,der glänzenden Hand eines Handwerkers, der nicht zu be-urtheilcn verstehet, den Künstler vorziehen, der die Prin-cipien seiner Kunst inne hat und dessen anhaltendes Stu-dium und sorgfältige Erfahrungen die Theorie gebildethaben.
3. Um eine gute Taschenuhr zu bekommen, muß mandem Künstler die Freiheit lassen, dieselbe nach seinem Ge-fallen und nach den Grundsätzen zu fertigen, die er fürdie geeignetsten hält, derselben Richtigkeit zu geben, indemman ihm gleichwohl empfiehlt, lieber einer durch Zeit undGebrauch bestätigten, als einer andern Construction zufolgen, die nur von dem idealen, durch die Erfahrungwiderlegten, Systeme abhängt.
3. Da der Unterschied zwischen einer wohlgemachtenund einer schlechtgefertigten Pendel- oder Taschenuhr sehrgroß ist, so muß ebenfalls der Unterschied des Preisesderselben, wie leicht zu begreifen, sehr groß sein ; dennum die möglichst vollkommenen Pendel- und.Taschenuh-ren zu machen, muß man Anlage zum Maschinenbauehaben und eine gute Ausführung damit verbinden, dader geringste Theil einer Uhr anhaltende Sorgfalt undBcurtheilung erfordert. Diese Sorgfalt, diese Beurthei-lung erwirbt man nur durch lange Übung und ein beson-deres Studium. Wenn nun aber die Zeit, die ein ge-schickter Künstler auf die Bearbeitung einer guten Uhrgegen die Zeit, welche ein mittelmäßiger Künstler ge-braucht, doppelt ist, so muß schon aus diesem einzigenGrunde sein Werk doppelt so theuer bezahlt werden, alsdas des andern.
Endlich erfordern die Naisonnements, die er dabeianwendet, und das Studium, um das zu vervollkomm-nen, was er ausführt, ohne Zweifel, daß man zwischen