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durch diese beiden Punkte eine Linie, welches die gesuchteMittagslinie ist,
Verfertigung der Setzwage. Taf. IV, Fig. 4.
Hat man keine Setzwage, um den Stein, auf demman eine Mittagslinie ziehen will, horizontal zu legen,so kann man sich auf folgende Weise leicht selbst einesolche machen.
Man nimmt ein glattes Brettstück, theilt es in zweigleiche Thcile, beschreibt von dem Mittelpunkte n dmHalbzirkel u, d, dann von den Punkten a, U die beidenTheile des Kreises v, welche sich in e durchschneiden,ziehet von den Punkten o und o die Linie vo, welcheauf der Seite nd perpendiculair sein wird, befestigt andem Punkte e eine Schnur, welche die Kugel ä trägt,und die wetzwage ist fertig.
13.
Bon den Vorsichtsmaßregeln, bei Anschaffung guter Taschen - undPendeluhren.
Obgleich zwischen einer wohlgemachten und einer mit-telmaßigen, zwischen einer wohlgebauten und nicht wohl-gebauten Uhr ein sehr großer Unterschied statt findet, soist es doch auch sehr schwer, solche Regeln anzugeben, daßauch ein jeder Nichtkünstler darüber urtheilen kann, weilselbst ein Theil von denen, die sich zur Uhrmacherkunstbekennen, dies nicht einmal vermag.
Ich will daher hier einige Mittel angeben, welchedie Stelle solcher Regeln vertreten können.
1. Man muß sich an einen Künstler wenden, dessenRuf gemacht und sowohl auf den Gesinnungen als recht-licher Mann, als auf dem Talente begründet ist. Ohnedie zweite dieser Bedingungen ist die erste unnütz.
2. Die Güte einer Pendel- oder Taschenuhr hängtnicht sowohl von der äußersten Bearbeitung jedes Theiles,woraus sie bestehet, sondern vielmehr von der Einsichtdes Künstlers und den Maximen ab, die er befolgt; denneine vollkommen gut gefertigten Uhr kann, was sehroft geschiehet, sehr schlecht gehen, während eine dem An-