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seinem und dem Werke seines ungeschickten Mitbruderseinen Unterschied macht. Um aber einen Künstler dahin-zubringen, daß er seine Sache gut macht, muß manihn nach Verhältniß seines Talents bezahlen und ihnnicht einschränken, sonst zwingt man ihn, mittelmaßigeUhren zu geben, die denen gleich sind, welche die Uhr-macher handwerksmäßig machen, und die Kaufleute ver-kaufen.
5. Um eine Uhr zu bekommen, welche beständig gutist, selbst wenn man in die Hände eines nnttelmäßigenKünstlers geräth, muß man darauf sehen, daß sie vonmittelmäßiger Größe ist, und die zu große Kleinheitvermeiden.
Eine kleine Uhr kann indeß eben so gut gehen, alseine gewöhnliche; da aber die kleinen Uhren unendlichschwerer auszuarbeiten sind, so ist die Anzahl der gutensehr klein.
Übrigens sind sie auch der Verkrüppelung durch dieArbeiter, welche sie ausbessern sollen, mehr unterworfen.
l». Pendel- und Taschenuhren sind Maschinen, derenHaupteigenthümlichkeit in der Messung der Zeit bestehet.Der Zweck, den ein geschickter Künstler bei der Verände-rung des Baues derselben haben muß, muß also dersein, ihnen einen höhern Grad von Nichtigkeit zu geben,oder vielmehr zu bewirken, daß sie eine größere Anzahlvon Wirkungen hervorbringen. Jedesmal also, da manin einer Uhr eine Vermehrung des Werkes sichet, dienicht auf diesen Zweck abzielt, kann man sicher anneh-men, daß der Verfertigcr derselben ein Ignorant ist,oder daß er die blenden will, die es sind. Ein Künstler,welcher Genie hat und seine Kunst liebt, beschäftigt sichdagegen nur mit den Mitteln zur Vervollkommnung derMaschinen, welche er verfertigt, und macht nur Verän-derungen, die einen sichtlichen Nutzen haben. Ein sol-cher Künstler achtet daher wenig auf jene sonderbarenund unnützen Dinge, als da sind: die Uhren, derenScheibeii man durchbricht, oder solche, bei denen mandie Räder in der Dicke der Scheiben verbirgt, um glau-ben zu machen, sie seien einfacher ?c.
Man muß daher Uhren wählen, deren Bau einfack