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Kunst, die Pendel- und Taschenuhren zu behandeln : mit 5 Tafelabb.
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Bleiwage immer in der Schcitellmie <> bleibt, und befe-stigt ihn dann erst tüchtig. Man bringe an dem Endedieses Steines, an der Seite, wo die Sonne am Mit-tage erscheint, den Weiser (Index, Stift, Kegel)*) 15an, dessen Platte in ihrem Mittelpunkte ein Loch ha-ben muß, das ungefähr eine Linie hält und dem Sonnen-lichte den Durchgang gestattet; durch die Mitte diesesLoches steckt man die Schnur der Blciwage, Fig. 9; be-merkt auf dem Steine den Punkt, der unterhalb der Spitzen entspricht und ziehet von diesem Puncte 15 aus mit ei-nem Zirkel die Circumfercnzen (Kreislinien) «, b, o. Dannbeobachtet man von 9 oder 9Z- Uhr an, den Mo-ment, in welchem das Licht, welches durch das Loch desWcisers gehet, diese Circumferenzen durchschneidet, bezeich-net ganz genau in der Circumfcrenz e und der Mitte desSchattens auf der Platte den Punct II, beobachtet Nach-mittags die Stelle I, wo das Licht dieselbe Circumfcrenzdurchschneiden wird, theilt den Bogen II I in zwei gleicheHälften und führt von der Mitte v und dem Puncte 15die Linie lVI welches die gesuchte Meridianlinie seinwird.

lang sein; je langer nämlich die Linie ist, die man ziehet, und jehöher der Stift, desto richtiger wird die Mittagslinie sein. Ausdiesem Grunde ist eine auf einem Fußboden oder einer Mauergezogene Linie der erstern vorzuziehen.

*) Um die Hohe des Weisers zu finden, muß man die Distanzdes Punktes ? bis zum Ende des Steines messen. Manwird diesen Punkt ? finden, wenn man an das Ende S desSteines außerhalb ? die Stelle für die Basis (Z des Zeigers vor-behält, wie man es unacfähr in Fig. 3 stehet Hat man aufdiese Weise die Länge ? IVI der Linie gefunden , so sucht man aufder am Ende der Äquationstafeln befindlichen Tabelle die Höhe,welche für diese Linie paßt, die ich zu 2 Fuß annehme; man fin-det auf der Tafel neben 2 Fuß die Anzahl 7 Zolle und 7 Linien;man macht daher einen Stift der oben so lang ist, wie vonL nach ?, gerade 7 Zolle 7 Linien. Man befestigt diesen Wei-ser hinten an dem Steine und wird auf diese Weise versichert,daß im Winter, wenn die Sonne am niedrigsten hoch am Hori-zonte stehet, der Schatten der Platte weder zu sehr außerhalb derPlatte, noch zu sehr innerhalb derselben, sondern gerade am Endederselben sein wird.