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Kunst, die Pendel- und Taschenuhren zu behandeln : mit 5 Tafelabb.
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cken hat, und greift in das Rad von 72 Zacken;das Getriebe p taust also 12 Male um, während dasRad qy nur einen Umlauf macht, die Röhre dieses Ra-des tragt den Stundenzeiger.

Es ist zu bemerken, daß das über die Umläufe derRäder und die Zeit des Ganges einer Pendeluhr Gesagteauch auf die Taschenuhren paßt.

3.

Erklärung des Mechanismus der Taschenuhr.

Die Taschenuhren sind eben so, wie die Pendeluh-ren, aus Rädern und Getrieben, aus einem Regulator,welcher die Schnelligkeit der Umläufe der Räder bestimmt,und aus einem Motor, welcher der Maschine die Bewe-gung gibt, zusammengesetzt; aber der Regulator undMotor einer Taschenuhr kommen der Güte derer einerPendeluhr bei Weitem nicht nahe. Die Taschenuhrensind tragbare Maschinen, bei denen man kein Pendel an-bringen kann; denn dieser Regulator ist nur bei Maschi-nen anwendbar, die beständig in Ruhe sind.

Das Gewicht, welches bei guten Pendeluhren derMotor ist, ist bei den Taschenuhren eben so wenig an-wendbar, als das Pendel; man muß daher das letzteredurch eine Unruhe (Taf. III, Fig. 5) ersetzen, welcheden Gang der Uhr regelt, und um die Räder und dieUnruhe in Bewegung zu setzen, bedient man sich derFeder (Taf. II, Fig. 4), welche der Motor der Taschen-uhr ist.

Die Räder einer Taschenuhr drehen sich wie beieiner Pendeluhr in einem, von zwei Scheiben (Platinen)und vier Pfeilern gebildeten Gehäuse um. Die erste Fi-gur der zweiten Tafel zeigt das Innere der Taschenuhr,wenn man die Scheibe, Fig. 3, abgenommen hat. ^.istdie Trommel oder der Federkasten, in welchem eine Spi-ralfeder befindlich ist, wie sie Fig. 4 zeigt. Um die Trommelist eine Kette gerollt, wovon ein Ende am Federkasten,das andere an dem kegelförmigen Stücke L, welches manSchnecke nennt, sitzt.