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so gebraucht das Rad 12 Stunden zu einem Umlaufe;ist also die Schnur IS Male um die Walze gewickelt, sogehet die Uhr 8 Tage; fügte man endlich noch ein Radund ein Getriebe zu dem Raderwerke der Uhr und griffedas Rad v anstatt in das Getriebe c! in dieses hinzuge-fügte und das von diesem Getriebe getragene Rad indas Getriebe 6, so würde man eine Uhr haben, die viellänger ginge, als vorher; denn hätte z> B. das hinzu-gefügte Rad 96 und das Getriebe cl 8 Zacken, so würdedas Rad in 12 Stunden umlaufen, und hätte das hin-zugefügte Getriebe 8 Zacken und das Rad v 8N, sowürde dieses Getriebe 19 Umläufe gegen einen des Ra-des II machen. Nun aber macht das hinzugefügte Rad,welches dieses Getriebe trägt, in 12 Stunden einen Um-schwung, das Rad v wird also nur in 19 Malen 12Stunden, d. h. in 129 Stunden, welche 5 Tage aus-machen, umlaufen, und die Uhr wird, wenn die Schnur7 Male die Walze umschlungen hat, 3s Tage gehen,ohne ausgezogen zu werden.
Hieraus folgt, daß man die Zeit des Ganges einerMaschine verlängert 1.) durch die Vermehrung der Räder-zacken; 2.) durch die Verminderung der Getriebezackcn; 3.)durch die Vervielfältigung dcr Schnurumwindungen; endlichdurch Hinzufügung von Rädern und Getrieben.
Aber es ist auch zu bemerken, daß die Kraft, welchedas Gewicht oder der Motor dem Rade mittheilt,da es immer dasselbe bleibt, in dem Grade abnimmt, inwelchem man die Zeit des Ganges einer Maschine ver-längert.
Es ist nun noch übrig, von der Anzahl der Zacken(Zähne) derjenigen Räder, welche die Zeiger tragen (Zei-gerräder), zu reden.
Das Rad Ii macht stündlich einen Umlauf; das vonder Axe dieses Rades getragene Rad NN macht alsoin eben der Zeit auch einen Umlauf; die Welle (dasRohr) dieses Rades trägt, wie schon gesagt, den Minu-tenzeiger. Das Rad N hat 39 Zacken, es greift in dasRad 0, welches ebenfalls 39 Zacken und denselben Durch-messer hat; dieses Rad 0 gebraucht also eine Stunde zueinem Umlaufe; es trägt das Getriebe x, welches 6 Za-