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malayischen) befolgen oder mit Prichard sieben" Nacen (dieiranische, turanische, amerikanische, der Hottentotten undBuschmänner, der Neger, der Papuas und der Alfourous)annehmen; immer ist keine typische Schärfe, kein durchge-führtes natürliches Princip der Eintheilung in solchen Grup-pirungen zu erkennen. Man sondert ab, waö gleichsamdie Ertreme der Gestaltung und Farbe bildet- unbekümmertum die Völkerstämme, welche nicht in jene Classen einzu-schalten sind, und welche man bald scythische, bald allophy-lische Nacen hat nennen wollen. Iranisch ist allerdingsfür die europäischen Völker ein minder schlechter Name alskaukasisch; aber im allgemeinen darf man behaupten,daß geographische Benennungen als Ausgangspunkt derRace sehr unbestimmt sind, wenn das Land, welches derNace den Namen geben soll, wie z. B. Turan (Maweran-nahr), zu verschiedenen Zeiten^ von den verschiedenstenVolksstämmen, — indo-germanischen und sinnischen, nichtaber mongolischen Ursprungs —, bewohnt worden ist.
Die Sprachen als geistige Schöpfungen der Menschheit,als tief in ihre geistige Entwicklung verschlungen, haben,indem sie eine nationelle Form offenbaren, eine hoheWichtigkeit für die zu erkennende Aehnlichkeit oder Ver-schiedenheit der Nacen. Sie haben diese Wichtigkeit, weilGemeinschaft der Abstammung in das geheimnißvolle Laby-rinth führt, in welchem die Verknüpfung der physischen(körperlichen) Anlagen mit der geistigen Kraft in tausend-fältig verschiedener Gestaltung sich darstellt. Die glänzen-den Fortschritte, welche das philosophische Sprachstudiumim deutschen Vaterlande seit noch nicht einem halben Jahr-hundert gemacht, erleichtern die Untersuchungen über den