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und Weber's über die Gestalt des Beckens hinweggeräumt.Wenn man die dunkelfarbigen afrikanischen Nationen, übervie Prichard's gründliches Werk so viel Licht verbreitethat, in ihrer Allgemeinheit umfaßt und sie dazu noch nntden Stämmen des südindischen und westaustralischen Archi-pels, mit den Papuas und Alfourous (Haraforen, Enda-menen) vergleicht, so sieht man deutlich, daß schwarzeHautfarbe, wolliges Haar und negerartige Gesichtszügekeineswegs immer mit einander verbunden sind Solange den westlichen Völkern nur ein kleiner Theil der Erdeaufgeschlossen war, mußten einseitige Ansichten sich bilden.Sonnenhitze der Tropenwelt und schwarze Hautfarbe schie-nen unzertrennlich. „Die Aethiopen", sang der alte Tra-giker Thcodectes von Phaselis', „färbt der nahe Sonnengottin seinem Laufe mit des NusseS finsterem Glanz; die Sonnen-gluth kräuselt ihnen dörrend das Haar." Erst die Heer-züge AlerandcrS, welche so viele Ideen der physischen Erd-beschreibung anregten, fachten den Streit über den unsicherenEinfluß der Klimate auf die Volksstämme an. „Die Ge-schlechter der Thiere und Pflanzen", sagt einer der größtenAnatomen unsres Zeitalters, Johannes Müller, inseiner alles umfassenden Physiologie des Menschen,„verändern sich während ihrer Ausbreitung über die Ober-fläche der Erde innerhalb der den Arten und Gattungenvorgeschriebenen Grenzen. Sie pflanzen sich als Typender Variation der Arten organisch fort. Aus dem Zu-sammenwirken verschiedener sowohl innerer als äußerer, imeinzelnen nicht nachweisbarer Bedingungen sind die gegen-wärtigen Racen der Thiere hervorgegangen, von welchensich die auffallendsten Abarten bei denen finden, die der