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Dieselben Zonen (Regionen) der Gewächse, welche alöJüngling der Cardinal Bembo'^ am AbHange des Aetnaim sechzehnten Jahrhundert beschrieb, fand Tournefort amArarat wieder. Er verglich scharfsinnig die Alpenflor mitder Flor der Ebenen unter verschiednen Breiten; er be-merkte zuerst, daß die Erhöhung des Bodens über demMeeresspiegel auf die Verthcilung der Gewächse wirke, wiedie Entfernung vom Pole im Flachlande. Menzel in einerunedirten Flora von Japan sprach zufällig den Namender Geographie der Pflanzen aus. Dieser Namefindet sich wieder in den phantastischen, aber anmuthigenStudien der Natur von Bernardin de St. Pierre. Einewissenschaftliche Behandlung des Gegenstandes hat erst an-gefangen, als man die Geographie der Pflanzen mit derLehre von der Vertheilung der Wärme auf dem Erdkörperin innige Verbindung brachte, als man die Gewächse nachnatürlichen Familien ordnen, und so numerischunterscheiden konnte, welche Formen vom Aequator gegendie Pole ab- oder zunehmen, in welchem Zahlenverhältnißin verschiedenen Erdstrichen jede Familie zu der ganzendaselbst wachsenden Masse der Phanerogamen stehe. Esist ein glücklicher Umstand meines Lebens gewesen, daß zuder Zeit, in welcher ich mich fast ausschließend mit Botanikbeschäftigte, meine Studien, durch den Anblick einer groß-artigen, klimatisch contrastirten Natur begünstigt, sich aufdie eben genannten Gegenstände der Untersuchung richtenkonnten.
Die geographische Verbreitung der Thierformen, überwelche Buffon zuerst allgemeine und großentheils sehrrichtige Ansichten aufgestellt, hat in neueren Zeiten aus den