Sonne kreisenden Ringen dunstförmiger Stoffe gebildet, sokönnen die verschiedene Dicke, die ungleichförmige Dichtig-keit, die Temperatur und die electro-magnetische Spannungdieser Ringe zu den verschiedensten Gestaltungen der geball-ten Materie, wie daö Maaß der Wurfgeschwindigkeit undkleine Abänderungen in der Richtung des Wurfes zu denmannigfaltigsten Formen und Neigungen der elliptischenBahnen Anlaß gegeben haben. Massenanziehungen undGravitationsgesetze haben gewiß hier, wie in den geogno-stischen Verhältnissen der Continentalerhebungen, gewirkt;aber aus der gegenwärtigen Form der Dinge ist nicht aufdie ganze Reihe der Zustände zu schließen, welche sie biszu ihrer Entstehung durchlaufen haben. Selbst das soge-nannte Gesetz der Abstände der Planeten von der Sonne,die Progression, auö deren fehlendem Gliede schon Keplerdie Eristenz eines die Lücke ausfüllenden Planeten zwischenMars und Jupiter ahncte, ist als numerisch ungenau fürdie Distanzen zwischen Merkur, Venus und Erde, und,wegen des supponirten ersten Gliedes, alö gegen die Be-griffe einer Reihe streitend besunden worden.
Die eilf bisher entdeckten, um unsere Sonne kreisen-den Hauptplaneten finden sich gewiß von Ick, wahrschein-lich von 13 Ncbcnplanetcn (Monden, Satelliten) umgeben.Die Hauptplaneten sind also wiederum Centralkvrper füruntergeordnete Systeme. Wir erkennen hier in dem Welt-bau gleichsam denselben Gestaltungsproceß, den uns so oftdie Entfaltung des organischen Lebens, bei vielfach zusam-mengesetzten Thier- und Pflanzengruppen, in der typischenFormwiederholung untergeordneter Sphären zeigt.Die Nebenplanetcn oder Monde werden häufiger in der