Druckschrift 
1 (1845)
Entstehung
Seite
92
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Vergleicht man den Weltraum mit einem der insel-reichen Meere unseres Planeten, sv kann mau sich die Materiegruppenweise vertheilt denken: bald in unauflöslicheNebelflecke von verschiedenem Alter, um einen oder um meh-rere Kerne verdichtet, bald schon in Sternhaufen oder isolirtcSporaden geballt. Unser Sternhaufen, die Welt in sel, zuder wir gehören, bildet eine linsenförmig abgeplattete, überallabgesonderte Schicht, deren große Are zu sieben - bis achthun-dert, die kleine zu hundert und fünfzig Siriusweiten geschähtwird. In der Voraussetzung, daß die Parallare des Siriusnicht größer ist als die genau bestimmte des glänzendsten Ster-nes im Centaur (0",9128), durchläuft das Licht eine Sirius-weite in drei Jahren, während auS Bessel's vortrefflicherfrüheren Arbeit^ über die Parallare des merkwürdigen ListenSternes im Schwan (9",3483), dessen beträchtliche eigeneBewegung auf eine große Nähe hätte schließen lassen, folgt,daß von diesem Sterne das Licht zu unö erst in 9^ Jah-ren gelangt. Unsere Sternschicht, eine Scheibe von geringerDicke, ist zu einem Drittel in zwei Arme getheiltz manglaubt, wir stehen dieser Theilung nahe, ja der Gegenddes Sirius näher als dem Sternbild des Adlers, fast inder Mitte der körperlichen Ausdehnung der Schicht, ihrerDicke oder kleinen Are nach.

Dieser Ort unsres Sonnensystems und die Gestaltungder ganzen Linse sind aus Stern-Aichungen, d. h. ausjenen Sternzählungen geschlossen, deren ich oben bereitserwähnte und die sich auf gleich große Abtheilungen destelcscopischen Gesichtsfeldes beziehen. Die zu- und abneh-mende Sternmenge mißt die Tiefe der Schicht nach ver-schiedenen Richtungen hin. So geben die Aichungen die