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1 (1845)
Entstehung
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Entnommenes betrachtet. So ist es die Aufgabe der physischenGeographie, nachzuspüren, wie auf der Oberfläche der Erdesehr verschiedenartige Formen, bei scheinbarer Zerstreuungder Familien und Gattungen, doch in geheimnißvoller gene-tischer Beziehung zu einander stehen (Beziehungen des gegen-seitigen Ersatzes und Ausschließens), wie die Organis-men, ein tellurischeö Naturganze bilden, durch Athmenund leise Verbrennungs-Processe den Lustkreiö modificirenund, vom Lichte in ihrem Gedeihen, ja in ihrem Dasein pro-metheisch bedingt, trotz ihrer geringen Masse, doch auf dasganze äußere Erde-Leben (das Leben der Erdrinde) einwirken.

Die Darstellungsweise, welche ich hier, als der phy-sischen Erdbeschreibung ausschließlich geeignet, schildere,gewinnt an Einfachheit, wenn wir sie auf den uranologi-schen Theil des Kosmos, auf die physische Beschreibungdes Weltraums und der himmlischen Weltkörperanwenden. Unterscheidet man, wie es der alte Sprach-gebrauch thut, wie aber, nach tieferen Naturansichten, einstnicht mehr zu thun erlaubt sein wird, Naturlehre (Physik),die allgemeine Betrachtung der Materie, der Kräfte undder Bewegung, von der Chemie, der Betrachtung der ver-schiedenen Natur der Stoffe, ihrer stöchiologischen Hete-rogeneität, ihrer Verbindungen und Mischungsveränderungennach eigenen, nicht durch bloße Massen-Verhältnisse erklär-baren Ziehkrästen; so erkennen wir in den tcllurischen Räu-men physische und chemische Processe zugleich. Nebender Grundkraft der Materie, der Anziehung aus der Ferne(Gravitation), wirken um uns her, auf dem Erdkörper,noch andere Kräfte in unmittelbarer Berührung oder un-endlich kleiner Entfernung der materiellen Theile^, Kräfte

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