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1 (1845)
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der Wissenschaft kennt, deren Gebiet er erweitern will,wenn Ideen, das heißt Einsicht in den Geist der Naturdas Beobachten und Sammeln vernunftmäßig leiten.

Durch diese Richtung des Naturstudiums, durch liefenglücklichen, aber oft auch allzu leicht befriedigten Hang nachallgemeinen Resultaten kann ein beträchtlicher Theil desNaturwissens das Gemeingut der gebildeten Menschheit wer-den, ein gründliches Wissen erzeugen, nach Inhalt undForm, nach Ernst und Würde des Vortrags, ganz von demverschieden, das man bis zum Ende des letzten Jahrhundertsdem populären Wissen genügsam zu bestimmen pflegte.Wem daher seine Lage es erlaubt, sich bisweilen aus denengen Schranken des bürgerlichen Lebens heraus zu retten,erröthend,daß er lange fremd geblieben der Natur undstumpf über sie hingehe", der wird in der Abspiegelung desgroßen und freien Naturlebens einen der edelsten Genüssefinden, welche erhöhte Vernunftthätigkeit dem Menschengewähren kann. Das Studium der allgemeinen Naturkundeweckt gleichsam Organe in uns, die lange geschlummerthaben. Wir treten in einen innigeren Verkehr mit derAußenwelt, bleiben nicht untheilnehmend an dem, wasgleichzeitig das industrielle Fortschreiten und die intellectuelleVeredlung der Menschheit bezeichnet.

Je klarer die Einsicht ist, welche wir in den Zusam-menhang der Phänomene erlangen, desto leichter machenwir uns auch von dem Jrrthume frei, als wären für dieCultur und den Wohlstand der Völker nicht alle Zweige desNaturwissens gleich wichtig; sei es der messende und beschrei-bende Theil, oder die Untersuchung chemischer Bestandtheile,oder die Ergründung allgemein verbreiteter physischer Kräfte